Fr

01

Dez

2017

Namibia Memos 2017 - Hands

Könnt ihr es eigentlich noch hören, wenn es hier um das schnellverfliegende Schreibzeugs-Zeit geht? Wieder war es ein so brutal fester Vorsatz - wieder nichts geworden. So lange Blogpost-Stille. Es wird Zeit, dass das neue Jahr in unseren Köpfen klingelt und uns ermahnt, diese uns selbst versprochenen Was-auch-immer wahr zu machen.

 

Aber bleiben wir im Modus, den es hier so oft zu lesen gibt. Wo stehen wir? Wo stehe ich? Ein Jahr geht langsam/fast vorbei. Reflektionsattacke. Los jetzt! Ich persönlich kriege es aktuell nicht einmal sortiert. Ich sitze im Zug (des Lebens), Thom Yorke jammert etwas von "such a shame" in meine Ohren. Er ist dabei unfassbar langsam. Die Bose-Kopfhöhrer (die ich nur auf dem Kopf habe, um noch effizienter im ICE arbeiten zu können), sitzen dabei Zeit- und Ortsparallel zu mir im Nichts der Schiene und fühlen sich schnell.

 

STOP! Können Bose-Kopfhörer fühlen? Ne, aber ich fühle mich schneller. Habe mich mit diesen Kopfhörern (BOSE! Danke! Oh mein Gott) noch mehr geschafft in der gleichen Zugzeit. In der gleichen Flugzeit. Ist das gut? Schlecht? Ist es der Grund für meine Nackenschmerzen oder wären sie sonst noch schlimmer? 

 

Nürnberg, Krakau, Normandie, Doha, Vancouver, Berlin, Hannover, Quebec, Namibia, Augustfehn - und immer Augustfehn. Immer wieder Augustfehn.

 

Was ist da passiert? Mehrere Kontinente? Zig Publikationen in ... ach komm. Ja, das Jahr war erfolgreich. Aber was machen wir? Ok. Jetzt haben es auch die  letzten Teilnehmer des Kurses "Kreatives Schreiben" gemerkt. Es gibt keine Struktur. Nur mich und uns und die Tastatur.

 

Eine Frage schwebt trotzdem immer hinter allem, wenn es um Zeit, um unser Leben, geht: Was machen wir damit? Tun wir das Richtige? Was sind unsere Schwarz-Weiß-Handnarben? Was sind unsere Handfurchen? Sind es die geschriebenen WhatsApp-Nachrichten? Die geposteten Fotos? Die geliketen Facebook-Posts? Oder sind es die verliebten Worte die wir sprechen zu Menschen? Sind es die Gesten, die Respekt zeigen? Sind es die Gesten die uns schützen? Oder sind es die, die uns offenbaren? 

 

Versteht ihr mich?

Ich mich auch nicht!
Verstehen ist aber auch nicht immer entscheidend!

Namibia Memos 2017 - Hands :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

11

Nov

2017

Namibia Memos 2017 - Köcherbaum

Grau, Regen, kalt ... Bäh! Gut, wenn man sonnige Erinnerungen hat.

Namibia Memos 2017 - Köcherbaum :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

28

Okt

2017

Québec - Château Frontenac

So, das war dann wohl Ende Juli. Fast drei Monate ist es her, dass ich aus Québec zurück bin. Starke Leistung von mir- aber manchmal dauert es halt ein Vierteljahr.

 

Was bleibt in Erinnerung an diese Stadt? Eine Insel Frankreichs mitten im kanadischen Festland. Unglaublich europäisch, unglaublich französisch. Sehr schön. Ah ja ... Ahornbier war da auch noch. Dieser Idiot in mir, der immer alles ausprobieren will. Falls ihr mal da seid, tut es nicht. Wirklich nicht! ;-)

 

Genießt das Herbstwochenende!

Quebec - Château Frontenac :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mo

02

Okt

2017

Berlin - Oberbaumbrücke

Du stehst um 21:37 Uhr an der Berliner Oberbaumbrücke. Du hast seit Wochen, nein, eigentlich seit Monaten darauf gewartet, dass dieser Tag kommt. Du hast dich vorbereitet. Du hast Motive studiert. Du hast dich mit dem sagenhaften Ronny kurzgeschlossen, wie das alles laufen wird. Das hast du alles schon Wochen - wenn nicht Monate - vorher gemacht. Jetzt kommst du gerade aus einer anderen Ecke Berlins. Du baust dein Stativ auf - gerade rechtzeitig. Fuck, was hättest du dich geärgert, nach all dieser Vorbereitung, wenn dieses Foto nicht zustande gekommen wäre? Aber welches Foto eigentlich? Noch ist die Berliner S-Bahn ja noch gar nicht in vollumfänglicher Schönheit über diese Brücke gefahren. Du hast zwar schon ca. 50 Fotos geschossen, von denen du weißt, dass du sie eh löschen wirst - aber - das(!) Foto hast du ja noch nicht gemacht. Aber jetzt: 67 Sekunden! Ein bisschen mehr als eine Minute.

 

Du legst dich schlafen. Vorher bist du noch zu deiner sehr guten und langjährigen Freundin gefahren, die jetzt in Berlin wohnt und bei der du dieses Wochenende untergekommen bist. Hört sich das alles sehr nach einem Tomte-Lied an? Ja! Du gehst natürlich noch in eine dieser komplett kulturdebilen Berlin-Neukölln-Wein-Bars. War nicht so geplant - aber zu erwarten. Du findest, dass die alle spinnen - und du findest, dass es ein hervorragender Abend ist.

 

Du hast also dieses Foto. Sieht ja noch scheiße aus, so unbearbeitet. Deshalb hast du ja schon seit Monaten geplant, am zweiten Tag den Postprocessing-Workshop nachzuschieben. Zurecht! Hat sich gelohnt! Gut gemacht! 

 

Also: Zwei Tage. Ich habe echt viel vorher darüber nachgedacht. Zwei Tage: Ich liebe die Fotos, die ich mitgebracht habe. Danke Ronny, du bist der Geilste! Kommentar an mich: Ich redigiere das auf gar keinen Fall!

 

Ich schreibe diesen Text aber trotzdem erst nach mehr als 150 Tagen. Das ist fast ein halbes Jahr. Das ist also ungefähr 1/160-tel dessen, was ich vielleicht mal an Alter erreichen will. Was ist denn da los? Klar: Dazwischen lag Kanada (Vancouver), dazwischen lag Doha, nochmal Kanada (Kein Link! Fuck! Same procedure!). Da war das Hurricane. Wir waren in den Alpen. Ich habe leider nicht ganz 100x die Frau gesehen, die ich so sehr liebe - aber sehr oft! Ich habe ein paar Mal die Freunde gesehen, die oft so schmerzlich vermisse. Ich war in Afrika, habe mich von Geparden abschlecken lassen, vor Elefanten und Löwen gestanden; hatte so oft Tränen in den Augen, weil es so unfassbar war.

 

All das ist passiert. Das ist der Wahnsinn. Was geht da eigentlich? Was ist das für ein unfassbares Privileg, all diese Dinge sehen zu dürfen? Aber: Was ist mit meinem Zeitempfinden los? Wo sind wir, wenn sechs Monate, ein halbes Jahr nichts ist zwischen den Klicken des Auslösers und dem Posten eines Gedankens?

 

Ronny! Wichtig ist! Ich habe dich und unser Wochenende nicht vergessen!

We stay tuned! We go on!

Berlin - Oberbaumbrücke ::
Berlin - Oberbaumbrücke :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

01

Okt

2017

Namibia Memos 2017 - Donkey-Car-Driver

Bevor ich bald wieder erzähle, dass ich endlich mal mehr People fotografieren will, muss ich hier auch mal wieder ab und zu etwas abliefern. Sonst  glaubt mir hier ja niemand mehr, wenn ich in Zukunft so etwas erzähle!

Namibia Memos 2017 - Donkey-Car-Driver :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

30

Sep

2017

Namibia Memos 2017 - Skelettküste

Sonnenuntergänge, wilde Tiere, Wüste und ... Schiffswracks im Atlantik. Namibia ist einfach so unfassbar abwechslungsreich.

Namibia Memos 2017 - Skelettküste :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Fr

15

Sep

2017

Namibia Memos 2017 - Der 2-Augen-Leopard

Seit drei Wochen sind wir jetzt wieder im Land. Man. Das gibt's gar nicht. Das ist genau die Zeitspanne, die wir in Namibia waren. Klar - hier ist in der Zwischenzeit auch schon wieder sau viel passiert. Aber verglichen mit der Verschiedenheit der Eindrücke in Namibia ist das hier doch ein ziemlicher (leider auch grauer) Einheitsbrei. Auf jeden Fall habe ich hier schon lange keine Löwen, Farbexplosionen im Himmel, Elefanten, Schiffswracks (kommt noch) oder so gesehen. Und auch keine Leoparden (aus wahnsinnig nächster Nähe) mit zwei verschiedenen Augen.

 

Naja, morgen geht's wenigstens wieder weg; ab in die Alpen zum Tafeln mit Mathe vollschreiben. Nur die Kamera kriegt gerade noch mit der Schaufel den Wüstensand vom Sensor gekratzt. Hole ich morgen noch. Bald gibt's hier also wieder Bergmassive ... nicht das ihr euch am Ende noch langweilt ;-)

 

Genießt euer Wochenende!

Namibia Memos 2017 - Der 2-Augen-Leopard :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

09

Sep

2017

Namibia Memos 2017 - Die Überraschungen zwischen den Highlights

Der Wecker klingelt und diese erbarmungslose 3 vor dem Doppelpunkt schreit einem von der Uhrzeit-Anzeige des bimmelnden Smartphones an. Passt schon. Schlag Wasser ins Gesicht, flotter Kaffee im verlassenen Frühstücksraum der Lodge und noch schnell 'nen Zwieback nachschieben. Dann geht's los. So richtig hat man sich von dem Erlebnis der Leoparden und der Geparden, die einem den verschwitzten Arm abschlecken, nach gar nicht erholt - da stehen schon die höchsten Dünen der Welt auf dem Programm. Natürlich muss man da vor dem Sonnenaufgang am Start sein, damit man das richtige Drama-Licht über der Namib mitkriegt.

 

Kurzum: Ein Highlight jagt das nächste. Verarbeiten verschiebt man dann einfach auf den verregneten deutschen September. Aber die Highlights sind gar nicht das, was einem immer wieder das "Alter!" in den Mund legt. Da steht man nämlich - wie gesagt - vor dem Sonnenaufgang vor dem Tor in Sossusvlei. Das Tor soll zum Sonnenaufgang geöffnet werden. Kann man ja noch etwas chillen, mal aussteigen, spazieren ... "Alter!". Man rechnet damit nie, obwohl man schon festgestellt hat, dass es jeden Morgen und jeden Abend so aussieht. Aber es kloppt einen jedes Mal wieder aus den Latschen.

 

Die Sonnenauf- und Untergänge sind so unfassbar brutal, dass ich in Lightroom wirklich schon geneigt bin, die Sättigung runterzudrehen, weil mir das sonst sowieso niemand glaubt. Und auf einmal ärgert man sich, dass schon wieder das eigentliche Highlight - die höchsten Dünen der Welt - anstehen und man sich von diesem Bild verabschieden muss.

 

Aber es ist in Namibia immer nur ein Abschied auf kurze Zeit - dieser spektakuläre Himmel kommt in zwölf Stunden wieder. Gut, dann guckt man sich halt mal ein Naturweltwunder aus Sand an in der Zwischenzeit. Jetzt sind wir ja einmal hier ...

Namibia Memos 2017 - Die Überraschungen zwischen den Highlights :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mi

06

Sep

2017

Namibia Memos 2017 - The big one of the big five

Man kann sich an alles gewöhnen. Sogar an Elefanten oder Elefantenherden um einen herum.

 

Den ersten Elefanten in Namibia haben wir zwischen Twyfelfontain und Khorixas gesehen - und wir haben den Moment gefeiert. Wer weiß ob man nochmal einen sehen wird? Anfänger! Keine fünf Tage später hält man nicht einmal mehr für jeden Elefanten den man aus dem Auto heraus sieht an - und das fantastische daran ist nicht, dass man keine Lust mehr hat, sich diese unglaublich großen, majestätischen, erhabenen, gemütlichen und mächtigen Tiere anzusehen. Ne, es liegt einfach daran, dass man sie überall um sich herum hat.

 

Und jeder Moment, in dem so ein Tier so nah an einem ist, ist wie das Tier selbst: groß, majestätisch, erhabene, gemütlich und mächtig!

Namibia Memos 2017 - The big one of the big five :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

03

Sep

2017

Namibia Memos 2017 - Die Königin der Big Five

So, jetzt ist es so weit. Ich habe dem Druck meiner Freundin nicht mehr standgehalten: "Seascapes kennen die doch eh alle von dir." und "Sonnenuntergänge hast du doch schon 1000 gepostet.".

 

Gut, dann poste ich jetzt endlich ein Tierfoto ;-) Womit fängt man an? Ganz oben oder ganz unten in der Nahrungskette? Starten wir ganz oben. Die Königin der Tiere. Circa drei Meter von uns entfernt während sie sich im Etosha Park an eine Gruppe von Springböcken anpirscht. 

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Fr

01

Sep

2017

Namibia Memos 2017: Swakopmunder Atlantik-Kitsch

Mit dan ganz klassischen Fotos, die man Namibia erwarten würde, halte ich mich noch etwas zurück. Da muss ich erstmal aussortieren wie wahnsinnig um überhaupt auch nur ansatzweise einen Überblick zu kriegen, was ich so auf der Platte habe.

 

Also, heute: Swakopmund. Das deusche Ostseebad in Afrika. Rauher Atlantik, neblige Stimmung und - wie überall in Namibia - ein Licht zum Niederknien.

 

Genießt den Start ins Wochenende!

Namibia Memos 2017: Swakopmunder Atlantik-Kitsch :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mo

28

Aug

2017

Namibia Memos 2017 - Milky Way over Fish River Canyon

Ein Lebenszeichen! Ja, ich lebe. Da inzwischen sogar schon über den WhatsApp-Kanal vorsichtige Anfragen kamen, warum ich denn nicht mehr Fotos poste - hier bin ich wieder. Die letzten Wochen und Monaten waren sehr intensiv. Seit Mai stehen da Vancouver, Quebec City (mit ungewolltem Zwischenstopp in Montreal) und jetzt zuletzt drei Wochen Namibia auf dem Plan - neben dem, was sowieso immer so los ist.

 

Seit zehn Stunden bin ich jetzt wieder zurück aus Afrika in Deutschland. Ehrlich gesagt - es schmerzt. Es ist 18:45 Uhr und es ist noch hell. Ich hatte noch kein Stück Wild auf dem Teller. Ich habe nicht einmal draußen einen Springbock oder ein Warzenschwein gesehen - ganz abgesehen von den Big Five und den vielen anderen Gefährten, die uns die letzten Wochen Tag für Tag begleitet haben. Außerdem konnte ich heute in Nürnberg kein einziges Mal den Horizont gesehen. Nicht ein einziges Mal habe ich mich erschrocken und gedacht: "Hör' auf zu atmen - hör' dir diese Stille an.". Davon muss ich mich jetzt wohl wieder verabschieden. Selbst der Rechtsverkehr und die grandiosen deutschen Straßen sind mir auf die Nerven gegangen. Kurzum: Ich will zurück. Sofort!

 

Das geht wohl aber nicht. Daher werde ich hier in Zukunft im Blog etwas in Erinnerungen schwelgen müssen und ab und zu ein Foto aus den fantastischten drei Natur- und Ruhe- und Wildnis- und Tier- und Landschaftswochen zeigen. Womit fängt man an? Was ist Namibia? Stille! Kann man schlecht fotografieren. Tiere! Ja, stimmt. Aber ich habe circa 1000 Fotos der Tiere des südlichen Afrika auf den Karten. Wie ich da überhaupt einmal eine Auswahl treffen soll ist mir noch ziemlich unklar. Landschaft! Ja. Stimmt auch. Ersetze 1000 durch 950 und die Story ist die gleiche.

 

Ich fange einfach einmal an mit einem namibischen Star, mit dem wir vorher nicht so sehr gerechnet hatten. Der Sternenhimmel. Was sich da jede (ja, jede!) Nacht über einem abspielt ist wirklich nicht vorstellbar, wenn man es nicht dort vor Ort mit eigenen Augen gesehen hat.

 

Hier ist es also, das erste Foto aus Afrika und mein erstes Astrofoto überhaupt: Namibia Memos 2017 - Milky Way over Fish River Canyon

Namibia Memos 2017 - Milky Way over Fish River Canyon :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
Namibia Memos 2017 - Milky Way over Fish River Canyon :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg

Tech-Facts:

f4,0 bei 20 Sekunden, ISO 500 und 17mm

Canon L 17-40mm an Canon EOS 6D

Postprocessing: Adobe Lightroom

Soundtrack: Air - Kelly Watch The stars

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Sa

08

Jul

2017

Étretat ... immer wieder Étretat

Dieser Ort lässt einen nicht wieder los. Und: Es war ja auch wahrscheinlich einer der schönsten Abende in 2017. Also noch eine Erinnerung für alle: Das Meer von Étretat in der Abenddämmerung.

Étretat ... immer wieder Étretat :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
Étretat ... immer wieder Étretat :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

02

Jul

2017

4 Tipps für bessere Hundefotos

Vor genau 859 Tagen ist ein Hund in mein Leben getreten. Das heißt, das ich vor 859 Tagen angefangen habe, Hunde zu fotografieren. Seitdem habe ich wieder ein bisschen mehr von Fotografie als solcher verstanden - und von Hunden. Hier sind vier wichtige Tipps und Erkenntnisse, von denen ich gaube, dass Sie euch zu wirklich gelungenen Hundefotos führen können.

 

1. Das Verhältnis zwischen geschossenenen und gelungenen Fotos

 

Als ich anfing Hunde - insbesondere in Action - zu fotografieren, war ich es vorher vor allem gewohnt, mit extremen Belichtungszeiten und gestackten Filtern auf moderne Architektur oder Seen draufzuhalten. In dem Genre gehe ich meistens mit drei geschossenen Fotos nach Hause und davon wird es dann am Ende eins. Immerhin 33% Quote. Bei Hunden in Action ist das Verhältnis unglaublich viel schlechter - und das ist normal. Bei meinem letzten "Shooting" mit Holle und Basko habe ich draußen 289 Fotos innerhalb von zwei Stunden gemacht. Nach den ersten Minuten aussortieren des gröbsten Mists waren es noch 42. Der zweite Durchgang hat nochmal 50% verschwinden lassen - bleiben 21. Übriggeblieben sind ganz am Ende 16 Bilder. Das entspricht 5% ... und ist wahrscheinlich nicht einmal besonders schlecht. Am Anfang war ich trotzdem frustriert oder zumindest irritiert, weil ich dachte, das meine Quote die gleiche bleiben würde. Ist Quatsch! Einfach draufhalten. Dauerfeuer. Es gibt keinen anderen Modus als "Continuous shooting". Speicherplatz kostet nichts und ihr ärgert euch nur, wenn ihr im Einzelfoto-Modus fotografiert und hinterher nicht genau den Moment oder die Mimik mitkriegt, die ihr eigentlich haben wolltet.

 

2. Wenn der Hund kein Bock hat, hat der Hund kein Bock

 

Hierfür braucht es etwas Erfahrung, aber mit der Zeit merkt man es doch recht schnell. Wenn es dem Vierbeiner gerade nicht passt, bringt alles gar nichts. Lasst es einfach sein. Ihr kommt mit Bildern nach Hause, wollt, dass unbedingt etwas dabei ist und es ist einfach nicht der Fall. Probiert es einfach an einem anderen Tag oder vielleicht auch nur in einer Stunde nochmal.

 

3. Blende, Brennweite, ISO

 

Hier gibt es keine allgemeine Hundefoto-Einstellungen. Es kommt, wie immer, darauf an, was ihr machen wollt. Wenn der Süße eh gerade im Körbchen liegt und chillt, dann kann 1/40 Sekunde und ISO 100 reichen und vielleicht geht ihr mit 20mm Weitwinkel nah dran. Wenn ihr draußen ein Action-Bild in vollem Lauf frontal auf euch zu machen wollt, dann braucht ihr vielleicht 1/2000 Sekunden, volle Offenblende und einen entsprechend hohen ISO-Wert. Für solche Actionfotos liebe ich die 200mm an meinem Canon 70-200mm.

 

4. Augenhöhe

 

Der wichtigste Tipp kommt ganz zum Schluss. Und dieser Tipp ist nicht knapp auf dem ersten Platz aller Hundefotografie-Tipps. Er ist mit meilenweitem Abstand der Sieger. Legt euch hin, kniet euch hin. Egal, wie ihr es macht, seid auf Augenhöhe. 90% aller schlechten Hundefotos sind mindestens auch deshalb schlecht, weil der Betrachter wortwörtlich von oben herab auf den Hund runterschaut. Klar - es ist eine Regel und damit gibt es auch gute Gründe, ab und zu von dieser Regel Abstand zu nehmen. Aber typischerweise merkt man das dann stilistisch auch. Also: Macht eure Klamotten dreckig, legt ich den Schmutz, den Sand, den Schlamm. Es lohnt sich - und Klamotten kann man waschen.

 

So: Und jetzt kommt ihr. Welches gefällt euch am Besten von den unten stehenden Fotos? Oder fehlen euch Tipps in der Liste oben? Vielleicht habt ihr ja den absoluten Bringer, den ich hier einfach vergessen habe - oder selber gar nicht kenne! Dann bitte her damit!

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Fr

09

Jun

2017

Ein Hund auf Reisen

Meine treue Begleiterin!

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Mo

29

Mai

2017

Berlin: Trias Towers

Zurück in Deutschland gibt es auch erstmal wieder ein Bild aus Deutschland. Noch ist gar nicht so viel aus dem Kurs mit Ronny Behnert online gegangen (Berliner Hauptbahnhof, Shell-Haus) - und außerdem gab es Vancouver ja auch schon das erste Bild zu sehen direkt in der Woche, in der ich dort war.

 

Heute also: Die Trias-Towers in Berlin, gebaut in den 90ern, heute Sitz der BVG.

Berlin - Trias Towers :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
Berlin - Trias Towers :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

21

Mai

2017

Vancouver Skyline

Ein kleiner Gruß aus Vancouver - mit Blick auf Downtown! Gefällt mir gut hier. Bleibe noch ein paar Tage ;-)

Vancouver Skyline :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Do

18

Mai

2017

Roadtrip Normandie - Ètretat. Klappe; die Viertausendste

Was ist hier eigentlich los? Unser Roadtrip durch die Normandie ist jetzt schon über einen Monat her (What?!) und ich bin immer noch nicht über unseren ersten Stop - Ètretat - hinausgekommen. Dafür gibt es unfassbar gute Gründe. Landschaftlich ist das Ganze wirklich im ganz-großen-Kino-Bereich anzusiedeln. Und die Fotogenität der Ecke ist wirklich fast schon unangenehm. Jeder, der nicht betrunken über sein Stativ stolpert, macht das Foto, dass ich hier heute poste. Diese Landschaft ist wirklich eine Einladung an jeden Fotografen.

 

Trotzdem ist es komisch - und passend. Über einen Monat ist diese Aufnahme her. Dazwischen lagen Honfleur (kommt noch), Deauville (kommt auch noch), Trouville (jaa ... man), Colleville-Sur-Mer und der amerikanische Soldatenfriedhof (bald), ein unfassbarer Sonnenuntergang auf Omaha Beach (muss sehr bald raus - es springt mir fast aus der Festplatte), ... die Liste ist so lang. 

 

Morgen wird sie fortgesetzt. Ich bin dann mal wieder weg. Vancouver, British Columbia, Canada. Die Geschwindigkeit, mit der das alles passiert, ist krass. Das war hier ja schon häufiger Thema im Blog. Wird es wahrscheinlich auch lange bleiben. Und ich habe in diesem Kontext auch schon häufig über Anker geredet - über die ich so froh bin, dass ich sie habe. Merci, meine Damen! Ihr seid die beiden, die mich zusammenhalten!

 

Ihr hört von mir - wenn ich auf den Pazifik gen Asien gucke!

 

Finally, Tech-Nerd-News:

27mm bei ISO 100, f/8 und 331 Sekunden

Formatt Hitech Filter

Photoshop, Lightroom,  Nik Filter

 

Soundtrack: Villagers - The Waves 

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

13

Mai

2017

Roadtrip Normandie - Ètretat #2

Ein kleiner Samstagsgruß mit einem Abendlicht-Schwarz-Weiß-Foto aus Ètretat in der Normandie. Es ist eines meines Lieblingsbilder von unserem Roadtrip. Was meint ihr?

Roadtrip Normandie - Ètretat #2 :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

06

Mai

2017

Roadtrip Normandie - Mont-Saint-Michel

Ein Gruß an unsere Nachbarn. Liebes Frankreich: Tut das Richtige! Falls ihr noch überlegt ... das Richtige hat nichts mit isolierendem Nationalismus, Fremdenhass, Frexit und der Todesstrafe zu tun!

Normandie - Mont-Saint-Michel :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Do

04

Mai

2017

Shell-Haus Berlin

Und es geht weiter. Heute wieder mit einem Ergebnis vom Workshop mit Ronny Behnert in Berlin. Es ist schon lange her, dass ich die letzte echt schwarze und etwas aufwendigere Bearbeitung gepostet habe. Aber dieses Motiv schreit förmlich danach. An Ronny geht dabei insbesondere großer Dank an die coole Idee für diese Perspektive, auf die ich selber so wohl nie gekommen wäre.

 

Ich hoffe, es gefällt euch!

 

Tech-Facts:

150 Sekunden, Blende f/11, ISO 100, 17mm
Adobe Lightroom CC, Adobe Photoshop CC und NIK Silver Efex Pro 2

Canon 17-40mm an Canon EOS 6D mit Formatt Hitech ND Filtern 

Shell-Haus Berlin :: Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

30

Apr

2017

Bahnhof Berlin

Ein Tag Berlin: Einen ganzen Tag an den Himmel starren, Stativ aufbauen und abbauen, Filter draufstecken und wieder runternehmen, fokussieren, Kamera verruckeln und neu fokussieren. Ein Tag Berlin - ein Tag urbane Langzeitbelichtungen.

 

Dann: Ein Tag bei Photocircle an die Wand starren und gemeinsam in Lightroom, Photoshop und den Nik Filtern rumschrauben.

 

Insgesamt: ein Heidenspaß, sehr viel gelernt, coole Spots, grandioses Wetterglück (es verfolgt mich) und zwei wahnsinnig nette Menschen. Danke Ronny, für die Tonnen an Input und Hilfe, an Erklärungen und Rumlatscherei! Danke Audrey, für die wenigen lieben Stunden und deine Couch - und für die Bekanntmachung mit der fürchterlich klischeehaftesten Hippster-Weinbar Neuköllns.

 

Der erste Post muss heute noch raus. Ihr tanzt ja eh alle in den Mai und guckt immer nochmal aufs Handy. Bei der Aufnahme-Bearbeitungs-Kombi von diesem Bild habe ich aber mal richtig was gelernt.

 

Ich hoffe, es gefällt! Und jetzt: weiter tanzen!

 

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Di

25

Apr

2017

Roadtrip Normandie - Die Gefährtinnen

Seit drei Tagen wieder zurück bleibt mir heute erstmal nicht viel mehr in der Retrospektive als ein riesiges Danke an die beiden besten Gefährtinnen auszusenden, die man sich für eine gemeinsame Reise vorstellen!

 

Danke, N & H!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

23

Apr

2017

Roadtrip Normandie - Ètretat

Eine Woche mit dem T4 durch die Normandie mit den beiden besten Gefährtinnen der Welt ... Die sauber zusammenfassenden Worte fehlen mir noch. Die landschaftlich, geschichtlich und architektonischen Eindrücke sind noch zu frisch und zu unverarbeitet. 938 Fotos sind aber bereits gesichtet und aussortiert. Übrig geblieben sind (bisher) 325 Bilder. Hier ist eines von unserer ersten Station: die Kreideklippen der Côte d'Albâtre in Étratat im Sonnenuntergang - was für ein Landschaftsspektakel.

 

Genießt euren Sonntagabend!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Fr

14

Apr

2017

Doha

Hast du Lust in einem halben Jahr nach Doha zufliegen? Ich kann nicht! Man, los ... ist wichtig Ok? Na gut!

 

Gut. Was ist Doha eigentlich? Stadt? Land? Fluss? Gut. Ein paar Fakten: Was ist Doha? Die Hauptstadt des Emirats Qatar am Golf. Nicht am persischen Golf - am arabischen Golf. Den persischen Golf gibt es genauso wenig auf dem Globus von Qatar Airways wie Isreal! Das reichste Land der Welt also. Gerade gelandet - da kommt auch schon der erste willige Gehilfe, der mir die Spiegeleier auf dem allseits essbereiten Fußboden brutzeln möchte. Die Hotelnacht kostet ... reden wir nicht drüber.

 

Was ist also Doha? Was ist hängengeblieben? Einordnen kann ich die Stadt nach wie vor überhaupt nicht. Sie ist maximal absurd - Maximal ambivalent. Die größte Baustelle der Welt. Downtown gab es vor acht Jahre noch nicht. Heute sind es 60 bis 70 Wolkenkratzer. Der alte Basar: Souq Waqif. Er ist zehn Jahre alt. Geschichte gibt es nicht - zumindest nicht zu sehen. Museen? 1! Dienstags geschlossen, also für mich de facto 0! Mit den Scheichs kann man reden, mit deren Frauen nicht. Es ist alles unfassbar artifiziell - nicht greifbar. Was soll man denken über eine Stadt, die aussieht wie eine gerade gelandete Ufo-Stadt? Eine Stadt, in der vollverschleierte Damen in Souvenir-Läden shoppen gehen, die zu 20% Schwerter anbieten und in der ein pubertierender Neureicher einen 100000-Dollar-Falken geschenkt bekommt, weil er jetzt ein Mann ist? Ich weiß es nicht.

 

Was ist fotografisch daraus geworden? Zu Beginn dachte ich, dass ich nichts anderes mache, als moderne Architektur zu fotografieren. So ist es gar nicht gekommen. Ich hoffe, die Bild-Mitbringsel gefallen euch trotzdem!

 

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So

09

Apr

2017

Ammersee - Again

Ach herrje, was war das für ein wundervolles Wochenende. Wunderschönes Wetter, fantastische Gäste im beschaulichen Nürnberg. Da muss ich den ersten kosmopolitischen Qatar-Street-Post mit vollverschleierten Frauen und Unmengen an Kinderwagen schiebenden Scheichs nochmal verschieben und erst einmal wieder etwas unkritisches, unpolitisches, schönes, kitschiges posten.

 

Here it is. Noch einmal der Ammersee.

Genießt euren Sonntagabend, im Biergarten, vor'm Tatort, wo auch immer ihr seid und was auch immer ihr treibt!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Fr

24

Mär

2017

Ammersee

Fast eine Woche nach meinem Foto-Tagesausflug an den Ammersee finde ich endlich die Zeit, das zweite Foto zu posten. Zurückblickend erscheint es mir immer noch als ein Wunder, dass dieses Foto entstehen konnte. Ich stehe direkt am bzw. fast im Wasser und es war so unfassbar stürmisch, dass ich die ganze Zeit in Habachtstellung stand, um meine Kamera samt Stativ aufzufangen. Aber ein oder sogar zwei scharfe Bilder waren schlussendlich dabei.

 

Außerdem ist es wieder ein Farbbild - so wie beim Steg vom Wörthsee auch. Die Farbstimmung ist hier aber eine ganz andere. Sie ergab sich durch  die Szene vor Ort und in der Nachbearbeitung. Wie immer gilt: Ich hoffe, es gefällt!

 

Genießt euer Wochenende! Es geht gleich los.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

19

Mär

2017

Abermals ... ein Steg

Ich hatte es mir fest vorgenommen. Daher konnten mich auch kein Dauerregen, keine Sturmböen und keine zwei Stunden Fahrt an den Ammersee davon abhalten, gestern am Ammersee und am Wörthsee zu fotografieren. Es erwartete mich ein abwechslungsreicher Tag zwischen "Yeeeaaahh"s beim Blick auf das Display, nachdem das Ergebnis von 128 Sekunden erscheint, und Frustrationstraining. Das Bild, das ich eigentlich mit nach Hause nehmen wollte, war am Ende schlechtweg nicht möglich, da nicht nur mein Stativ sondern auch fast ich vom Sturm erfasst vom Steg geflogen bin.

 

Zurückgekommen bin ich trotzdem mit ein paar Bildern auf der SD-Card, mit denen ich echt zufrieden bin. Eigentlich war das ein echtes Back-to-the-Roots-Projekt. Mit Langzeitbelichtungen von Stegen an irgendwelchen Seen hat die ganze Chose mit dem Stativ, den Filtern und meinem Freund dem Bulb-Modus ja einmal angefangen.

 

Mich faszinieren die Ergebnisse immer noch. Wahrscheinlich fotografiere ich noch mit 90 diese Motive. Wenn's ihm Spaß macht so lasst ihn halt! Geändert hat sich aber, dass ich inzwischen nicht mehr an schwarz-weiß als einzige Variante gebunden bin. Früher war das irgendwie so. Langzeitbelichtungen von Seenlandschaften und moderner Architektur gehörten bitte in schwarz-weiß. Bei Architektur hatte ich das schon etwas aufgelockert, wie z.B. letztes Jahr beim fränkischen Gizeh, der Prager Karlsbrücke oder dem Tower 185. Dieses Bild sollte eigentlich wieder ein schwarz-weiß werden. Aber es wollte nicht. Es hat sich gesträubt bis zum letzten Ende. Es hat gewonnen. Hier ist es. In dezenter Farbe. Was findet ihr es?

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

11

Mär

2017

Merci an alle Begleiter

Es gibt bestimmte Tage im Jahr, die besonders sind. An diesen Tagen sollte man dann auch etwas besonderes tun. Mache ich jetzt mal. Danke euch allen! Schlimm genug, dass man das schon unter "Besonderes" verbucht, aber - zumindest ich - mache das wohl viel zu selten. Danke also an alle Begleiter, die mit mir durch dieses Leben laufen. Danke für euren Input, eure Kritik, eure Inspiration!

 

Das Foto mag dazu auf den ersten Blick vielleicht nicht passen. Aber es passt perfekt. Die wichtigsten Begleiter begleiten mich nämlich regelmäßig um diese Kieskuhle.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

04

Mär

2017

Nürnberg Metro - part 5

Letztes Wochenende habe ich mich an dieser Stelle noch über das Dreckswetter beschwert - heute ist strahlender Sonnenschein. Geht doch. Daher will ich ehrlich gesagt auch nicht so viel Zeit vor dem Rechner verbringen und euch nur schnell ein neues Bild aus meiner Nürnberg-Metro-Reihe posten.

 

Genießt die Zeit!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

26

Feb

2017

Fotografieren ... und dabei die Welt verbessern

"[...] wir sind heute Dein Portfolio gestolpert und finden es wirklich sehr beeindruckend. Nun hatten wir uns gefragt, ob Du Interesse hättest, Teil unserer Online-Fotogalerie zu werden. Bei Photocircle hast Du als Künstler die Gelegenheit, Menschen mit dem Verkauf Deiner Bilder zu helfen [...]

 

Das geht runter wie Öl. Es hat mich tierisch gefreut, als ich die Anfrage von Photocircle erhalten habe. Nicht nur, dass sie viele Fotografen in ihren Reihen haben, die ich echt bewundere - auch das Konzept hinter der Webseite ist grandios! Wenn ihr also schon immer kurz davor gewesen seid und euch nicht entscheiden konntet, ob ihr mich jetzt reich und berühmt machen wollt ... jetzt ist der richtige Moment, denn ihr tut dabei auch noch etwas Gutes!

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So

26

Feb

2017

Sommer Flashback

8 Grad Celsius, Sprühregen in der Luft, windig, Unwetterwarnung, grau. Die Nase läuft seit einer Woche und der Körper hängt schlaff in der Kurve. Na gut, so dramatisch ist es auch wieder nicht. Aber es könnte etwas besser sein. Gut, das man Festplatten voller noch nicht geposteter Urlaubsbilder hat, die einen an Sonne, Berge, Seen, Wanderungen, Natur und frische Luft erinnern. Fünf Monate ist's her - aber die Erinnerung an diesen Abendspaziergang am Königssee ist immer noch frisch.

 

So: Gießt euch einen Tee ein, macht den Kamin an und genießt den Blick auf das Wetter auf der anderen Seite des Wohungszimmerfensters. Ich kündige jetzt diesem Wetter die Freundschaft und gehe trotzig spazieren!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

18

Feb

2017

Nürnberger Hafen

So ein bisschen habe ich gerade eine Motivkrise und beneide schon ein wenig die Leute in Frankfurt oder Berlin. Insbesondere, wenn man eigentlich auch eher cleane und minimalistische Kompositionen steht, ist es in Nürnberg nicht immer einfach.

 

Aber gut - wieder einmal ein Versuch: Nürnberg hat einen Hafen. Das war mir bewusst. Wie groß das Viech namens bayhernhafen ist, war mir allerdings nicht klar. Leider kommt man auch nicht so richtig dran. Vom Europakai hat man aber einen ganz guten Blick über den Main-Donau-Kanal auf die Kräne und die gesamte Anlage.

 

Mit diesem - vielleicht letzten nahezu winterlichen - Gruß: Genießt euren Samstag.

 

Tech-Facts:

f/8.0, ISO 100, 29mm, 129 Sekunden

Adobe Lightroom, Silver Efex Pro 2

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

11

Feb

2017

Solidarität #2

Die versprochene Serie geht weiter - und es sieht ja fast so aus, als hätte ich die amerikanischen Richter mit dem ersten Teil der Serie dazu bewegen können, die Schutzschilder der Gewaltenteilung hochzufahren ;-) Weiter so Jungs! Drängt Herrn Trump immer weiter in die Untiefen der Modebranche. Das geht zwar auch gar nicht - ist aber nicht so schlimm wie ein Travel Ban, eine Mauer zu Mexiko oder das apokalyptische Breitbart-Gegrunze von Herrn Bannon!

 

Fotografisch bleiben wir im Thema: Solidarität. Heute nicht zwischen Nationen, Völkern oder Ethnien. Heute ist die inner- und außergesellschaftliche Solidarität zwischen Jung und Alt Thema. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen, beide - jung alt und alt jung -, voneinander lernen, miteinander reden und zuhören!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Di

07

Feb

2017

Solidarität

In Zeiten, in denen der amerikanische Präsident bei Twitter Verbal-Amok läuft und munter im US-Rechtsstaat die Axt schwingt; in Zeiten, in denen die französischen Einzeller des Front National ihre Amöbennatur dadurch dokumentieren, dass sie Trump stumpf "Frankreich zuerst" nachrülpsen; in Zeiten, in denen Frauke Petry in der sogenannten Alternative für Deutschland von rechts angegriffen wird; 

in Zeiten, in denen ein holländischer Politiker, der wahrscheinlich die stärkste Partei stellen wird, von einem Gericht der Diskriminierung wegen schuldig gesprochen wird - In solchen Zeiten fängt sogar ein Fotograf, der sonst nur kitschige Landschaften und süße Hundefotos postet an, politische Bilder zu machen!

 

"Die Welt ist dabei, in Stücke zu fallen und Leute wie Adams und Westen fotografieren Felsen!"

 [Henri Cartier-Bresson]

 

In dieser Woche gibt es eine Serie für die Solidarität, für Toleranz und für das Miteinander. Falls sich jemand nicht mehr erinnern kann - das waren die Tugenden, die in den letzten Jahrzehnten dafür gesorgt haben, dass wir heute leben wie die Maden im Speck und unsere Gesellschaft kulturell und intellektuell so reicht gemacht hat.

 

Die komplette Serie ist entstanden innerhalb einer Stunde in der Straße der Menschenrechte in Nürnberg.

Den Anfang macht die Toleranz gegenüber Ausländern.

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So

05

Feb

2017

Die Eichhörnchen von Gestern

Das Foto-Training für den Sommerurlaub hat begonnen!

 

Es hat sich als schwerer als geplant herausgestellt. Als wir das letzte Mal über Nürnbergs Westfriedhof spazieren gingen, haben uns die Eichhörnchen fast angesprungen vor in Übermut umgewandelten Hunger. Da war es aber auch Sommer. Jetzt ist es Winter. Die Kleinen schlafen zwar nicht den ganzen Winter durch, halten aber Ruhe und haben daher auch nicht so viel Hunger. Ein paar haben wir aber für ein Shooting überreden können.

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Sa

28

Jan

2017

Nürnberg Metro - Part 4

Es muss mal wieder mehr von meine Festplatte raus in die Welt gebracht und gezeigt werden. So habe ich noch Tonnen (na ... fast) an Metro-Bilder aus Nürnberg, die gepostet werden sollen. Interessanterweise sind fast alle meine Favoriten aus der Station "Schweinau".

 

Beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir auf, das draußen fantastisches Wetter ist. Ich bin dann also mal weg. Längere Berichte folgen dann ein anderes Mal ...

 

Genießt das Wochenende!

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Sa

28

Jan

2017

Murphy & Basko

Man ... Erst der zweite Post in diesem Jahr. Da wird ja jemand nachlässig. Heute ging es 'mal wieder in unseren Lieblingswald. Ein bisschen Schnee lag noch - und daher gibt es jetzt auch ein paar Hunde-Schnee-Fotos hier in meinem Hunde-Portfolio ;-)

 

Genießt euer Wochenende!

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Sa

14

Jan

2017

Krakau Street Series #1

Ok; ich gebe es ja zu. Ich erzähle das mit einer gewissen Regelmäßigkeit. "Man muss auch 'mal was anderes machen. Street zum Beispiel. Da gehe ich jetzt mal ran.". Viel davon gibt es nicht auf der Seite hier. Aber so manches ja nun doch - und es soll ein bisschen mehr werden.

 

Anfang Dezember war ich in Krakau. Jetzt ist es nicht sonderlich selten der Fall, das ich durch die Gegend reise, in irgendeiner Stadt bin und ein paar Fotos mit nach Hause bringe. Aber: Dieses Mal gab es ein paar selbst auferlegte Einschränkungen.

 

1. Am Ende überlebt kein Schwarz-Weiß-Bild.

2. Ich baue nirgends mein Stativ auf und schraube Filter auf meine Kamera.

3. Ich laufe (mit einer Ausnahme - dazu später mehr) ausschließlich mit einer 35mm Festbrennweite durch die Gegend.

 

Heute gibt's den ersten Teil der Ergebnisse. Was meint ihr? Ehrliche Meinung. Was ist gut - was ist Mist?

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Do

05

Jan

2017

Da war ich ... da geh' ich hin!

Yes! Weiter geht's. Erster Post des Jahres. Bin nachlässig, ich weiß - letztes war der erste Post am ersten Tag des Jahres. Damals: Bilder aus Hanoi, Vietnam! Geile Zeit. Das war August 2015. Asienreise. Kurze Frage zurück ins Off: "War das in diesem Leben oder, äh? Nicht, dass ich mich hier verplapper!".

 

Erster Post in diesem Jahr, wieder ca. 4 Monate zurück, wie vor fast einem Jahr. Damals Südostasien. Heute: Deutschland! Watzmann! Wir in Holles Gepäck rauf zum schönsten Ausblick auf den Königssee. Schnell noch geholfen, den neuen Bierkasten am Baum festzuschrauben. Historisches Bier (das erste!). Rübergeknipst zum Watzmann - zum Vater, zur Mutter und zu ihren Kindern. Weiter!

 

Die nächsten Zeilen gelten dir, meine : Du bist Wahnsinn! Du bist unfassbar. Du hast so viel Kraft. Du bist so weise. Du bist so klug. Du hast so viel Wärme! Du hast so viel Du! Du bist eines meiner Big Five for Live! (Verstehst du bald ;-)). (Aller)spätestens seit unseren Bergen weiß ich das. Was waren das für Wochen als wir nichts anderes gemacht haben, als abwechselnd den Anblick von Bergen mit dem Geschmack von Käsebroten zu tauschen.

 

Jetzt noch zwei Tage: dann gibt' s wieder Berge Weite, Wind, Wolken, ND-Filter, whatever ... Ich freu' mich - aber du, Wahnsinnige, Unfassbare, Kraftspendende, Weise ... du wirst fehlen. Ich denke an dich und atme für dich ein wenig Bergluft ein, die ich erst im hohen Norden am Deich wieder rauslasse.

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Sa

31

Dez

2016

Ein Spaziergang im Herbst-Dezember

Die ganze Fotografie-Welt postet heute und die letzten Tage ihre jeweils 10 besten Bilder aus 2016. Das ist mir zu aufwendig, die ganzen Archive zu durchforsten. Aber ich wollte mich trotzdem nochmal mit einem letzten fotografischen Gruß aus dem Jahr 2016 von euch verabschieden. Es gibt auch eine Top-Tee-Sammlung - und zwar die besten zehn Fotos von unserem gestrigen eher herbstlichen als winterlichen Spaziergang in Godensholt.

 

So, ich mache mich jetzt für den schon vorgeheizten Silvester-Zuber fertig.

Wirf dich schonmal in Schale, Habibo, und stell mir ein Bier kalt!

An den Rest: Wir lesen uns ab morgen!

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Do

29

Dez

2016

Fred

2016 kann mit Sicherheit als das Jahr bezeichnet werden, in dem ich fotografisch auf den Hund gekommen bin. So manch einer hat sich schon das Schwarz-Weiß-Ästhetik-Zeugs zurückgewünscht bei den nicht enden wollenden Kolonnen von Hunde-Foto-Posts. Angefangen mit unserem Goldentolling Retriever Holle, dem Münsterländer Basko, dem Jack Russel Murphy, dem Kromfohrländer Kabou ... und immer wieder unsere Holle. Jetzt: zuletzt: der Mops Fred! Es macht mir saumäßig Spaß, die Kleinen und Großen zu fotografieren.

 

Wie wird's weitergehen?

 

Die groben Reisepläne für das kommende Jahr 2017 stehen. Es wird auf einige Kontinente gehen. Die groben und zum Teil schon konkreten Foto-Workshop-Pläne gibt es auch schon. Nächstes Jahr wird es wieder viel Architektur in schwarz-weiß, viele Cityscapes und wieder viel Landschaft geben (und was für welche; ihr dürft gespannt sein). Aber: Es wird auch einiges an Tieren geben. So viel ist sicher. Und zwar die heimischen Haustiere als auch so manch anderes Tier. Es wird also vielseitig. Ich freue mich drauf. Ich hoffe ihr auch. 

 

Stay tuned!

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So

25

Dez

2016

Oh ja, der Königssee ...

... was war das schön. Dieser Blick war wirklich sagenhaft. Wirklich! Jetzt ist das Jahr langsam rum. 12 Monate, der August war der Schönste. Dieses Foto war aus dem August. Eine gute Erinnerung. Danke für eure Zeit, meine Lieben!

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So

18

Dez

2016

Das Fränkische Gizeh

Hier ist es: eine Lebenszeichen. Ja, es gibt mich noch. Aber der Dezember 2016 ist wie Dezember (mindestens in meinem Alltag) halt so sind: barbarisch voll. Das meiste ist auch von der Liste inzwischen - da kann ich dann ja auch mal wieder etwas posten. Es sind noch genug Bilder aus 2016 in meiner to-post-Lightroom-Sammlung, die darauf warten, raus in die Welt geschickt zu werden.

 

Starten wir also den 2016-Showdown. Heute: das fränkische Gizeh in Fürth. Ich glaube, es datiert aus Anfang August. Ist schoa weng her ;-)

 

Genießt den 4. Advent - es ist der letzte diese Jahr!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Tech-Data: 550 Sekunden bei f/8.0, ISO 100 und 34mm

Software: Lightroom und Photoshop Elements

Soundtrack: Radiohead - Pyramid Song

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Sa

26

Nov

2016

Prager Burg

Das war im August: A-U-G-U-S-T! Das gibt's jetzt echt nicht.

Dieses Jahr hatte so viele Reisen und so viele spannende und gute Momente. Prag war einer davon. Nicht vergleichbar mit Berlin, nicht mit Freiburg, nicht mit Konstanz, nicht mit ... whatever. Und ja, natürlich musste ich diese geile Burg zur blauen Stunde fotografieren. Es war schon fast ein bisschen zu spät vom Licht, aber ich habe es mit dem Riesengulasch im Bauch einfach nicht schneller an die Moldaubrücke geschafft, wo dieses Foto entstanden ist.

 

Bei dem Foto war es 20:45 Uhr und ich stand in Short und Shirt da. Jetzt geht's raus in die Kälte. Dick eingepackt in Winterjacke und Schal. Fühlt sich trotzdem an, als wäre es gestern gewesen.

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Sa

19

Nov

2016

Neues Museum

Das Neue Museum in Nürnberg von außen stand auch schon extrem lange auf meiner Liste. Ich weiß auch wieder, warum. Es ist meiner Meinung nach einfach sau schwer zu fotografieren. Dieses Bild hier ist jetzt mein Ergebnis. Mal wieder eine klassische Langzeitbelichtung in dunklem Schwarz-Weiß. Ich hoffe es gefällt!

 

Genießt das Wochenende!

 

PS: Für die Tech-Nerds unter euch ...

129 Sekunden, Blende f/9, 22mm, ISO 100

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Do

10

Nov

2016

Nürnberg Metro - Part 3

Nabend! Es ist wie jedes Jahr. Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer ... und die Zeit im Büro immer länger. "Das muss/soll/kann ja noch fertig werden; das kann man ja noch anstoßen, ...". Es ballt sich. Aktiv fotografieren ist da gerade etwas schwer. Gut, dass es auch andere Zeiten gibt und die Platte noch einiges zu bieten hat. 

 

Heute gibt es ein weiteres Bild aus meiner U-Bahn-Serie aus Nürnberg: wieder in Schweinau!

Und außerdem, für alle die noch weitere Inspiration brauchen, noch etwas Fotofutter aus der Nürnberger U-Bahn - aber nicht von mir:

http://herrmuellerfotografiert.de/aus-dem-nuernberger-untergrund/

 

Kommt gut durch die Restwoche!

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Do

10

Nov

2016

Nürnberg Metro - Part 2

So, weiter geht's: "Nürnberg Metro" - 2. Teil. Heute ist die Station "Maxfeld" dran. Ist also fast meine Hood.

Wenn es stimmt, das klare Linien einem Foto gut tun, sollte das ja nicht ganz so mies sein ;-)

 

Den heutigen Post zur U-Bahn-Fotografie will auch noch nutzen, um euch einen sehr renommierten U-Bahn-Fotografen zu zeigen: Mich Pawiltzki. Er hat 2013 den Bildband "Unter Grund" publiziert, über den sogar die Zeit berichtet hat. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!

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So

06

Nov

2016

Nürnberg Metro

Heute startet eine Serie, die ich schon unendlich lange auf meiner fotografischen To-Do-Liste hatte: Nürnberg Metro.

 

Nürnberg ist ja an einigen Stellen schon ziemlich zu Tode fotografiert - und coole Metro-Serien gibt es für einige andere Städte. Also: verbinden wir das Ganze doch mal. Den Startpunkt gab dann Stefan aus unserer kleinen aber feinenNürnberg-Fotowalk-Runde.

 

Den Start macht "Schweinau": meiner Meinung nach eine der fotogensten Stationen Nürnbergs.

Ich hoffe, das Bild versüßt euch den Sonntagabend!

 

Und für die Technik-Freaks:

ISO 100, 17mm, f/8, 1,5 Sekunden

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Sa

05

Nov

2016

Schwangere Auster

Auf Geheiß eines guten Freundes gibt es heute mal wieder kein Hundefoto ;-) Wenn es schon aber kein Hund sein darf, dann wenigstens ein anderes Tier. Zum Beispiel eine Auster - die schwangere Auster.

 

Eigentlich war ich schon ein bisschen spät dran. Mit blauer Stunde (wie es eigentlich geplant war) war da nicht mehr viel. Welch ein Glück!

 

Genießt euer Wochenende!

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Di

01

Nov

2016

Kick-Off: Mein Portfolio bei Wavendo

So, jetzt darf ich aber auch 'mal stolz wie Bolle sein und das auch laut sagen. Seit letzter Woche sind drei Serien von mir bei wavendo im Shop. Da ich diese Serien als Serien so aber noch gar nicht richtig präsentiert habe bisher, hole ich das in den kommenden Tagen einmal nach. Bei der Serie "Tranquility" handelt es sich um vier Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtungen von Seascapes vom Dümmer See in Niedersachsen, dem Pazifik bei San Diego, der Nordsee in Hocksiel und dem Chiemsee. Alle Bilder sind in den letzten zwei bis drei Jahren entstanden und die Serie stellt so etwas wie mein persönliches Best-Of meiner Schwarz-Weiß-Seascape-Fotografie dar.

 

Das sich jetzt mit wavendo ein Anbieter gefunden hat, der großformatige Fine-Art-Prints dieser Fotos vermarktet, ist natürlich sau cool für mich. Hier findet ihr mein wavendo-Portfolio: https://www.wavendo.de/team/martin-schmidt/.

 

So, und jetzt müssen sich nur noch Käufer finden ;-)

Daher ist Teilen, Weiterleiten und Liken dieses Mal sehr erwünscht. Es wäre super cool, wenn das "die Runde" macht.

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So

30

Okt

2016

Murphy, die Dritte

Versprochen ist versprochen: Hier also der dritte Rutsch an Murphy-Fotos.

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Di

25

Okt

2016

Basko ... once again

Nach den "Oh-Süüüß"-Bilder von gestern gibt es heute den ersten Rutsch Action-Fotos vom Wochenende.

Ich warte im Übrigen immer noch auf eure Lieblingshundefotografen und -Portfolios.

Also los: Her damit! Ich brauche Inspiration!

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Mo

24

Okt

2016

Holle ... once again

Es war wieder einmal Hunde-Foto-Wochenende. Keine Filter, kein Stativ, sondern das Leightweight-Foto-Equipment mit 70-200er und (ausnahmsweise) Blitz. Entstanden ist das, was ich bei den Vierbeinern am Liebsten mag. Fotos mit dem klassischen "Oh-Süüüß"-Effekt und Fotos in Action. Heute gibt's erstmal die "Oh-Süß"-Bilder.

 

Irgendwann muss ich mein Portfolio da auch nochmal erweitern ... aber gibt es denn noch etwas dazwischen?

Helft mir mal: Was sind eure liebsten Hundefotografen? Bei welchen Portfolios und Galerien hockt ihr staunend vor dem Monitor? Kennt ihr gute Hundefoto-Bücher? Ich bin für jeden Hinweis dankbar - und wenn sich die Woche über ein bisschen was sammelt an Hinweisen mache ich am Ende der Woche auch nochmal einen Sammel-Post dazu fertig.

 

Habt eine gute Woche.

 

PS @Jana: Klassische Fotografen-Erpressung ;-) Wenn du ordentlich Likes verteilst und Beiträge teilst, finde ich vielleicht sogar noch ein paar Murphy-Fotos auf meiner Festplatte ...

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So

23

Okt

2016

Taubensee

Manchmal fragen mich Leute, warum ich dieses ganze Foto-Geblogge überhaupt mache. Und manchmal, um ganz ehrlich zu sein, frage ich mich das auch. Bei Fotos wie diesem heute weiß ich es wieder. Beziehungsweise; es fällt mir wieder ein Grund von vielen ein. Es ist einfach eine Art Journal-Funktion. Selten schaffe ich es, die Fotos zeitnah zu bearbeiten. Noch seltener klappt es dann, die Fotos auch noch zeitnah zu posten. Das ärgert mich jedes Mal, ist aber eigentlich der beste aller Fälle. Man guckt nochmal drauf auf die Bilder - ändert vielleicht sogar nochmal was. Stempelt da nochmal was raus, was einen früher gar nicht gestört hat. Was auch immer. Egal.

 

Das Wichtigste ist: Man erinnert sich nochmal. Taubensee, August, 2016: Holle wird von wandernden Holle-Fans bespaßt (was jedes Mal in dem dreckigsten Hund der Alpen resultiert). Es ist kurz vor einem Schauer. Das Wetter ist aber grandios. Stativ ausgepackt, Filter drauf. Los geht's ... Hier ist das Ergebnis!

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Sa

22

Okt

2016

Berliner Dom

Ich glaube, es war jetzt Anfang Oktober schon das dritte Mal, dass ich dieses Jahr beruflich in Berlin war. Zweimal davon habe ich fotografiert. Gute Quote. Das Problem in Berlin ist ja immer, dass man entscheiden muss, was man nicht fotografieren will. Insbesondere da es ja wirklich schon von fast jeder Ecke ein sau geiles Foto gibt, gegen das man anstinken muss. Aber Quatsch! Muss man ja nicht. Und wenn ich es versuchen würde ... bei diesem Motiv würde ich gnadenlose untergehen ;-)

 

It's just for the fun!

Genießt euer großartiges Wochenende!

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Do

13

Okt

2016

Kabou in Action

Ich habe das Gefühl, dass die Hunde hier so langsam aber sicher das Kommando übernehmen. Aber es kommt ja auch wieder die neblig nasse Zeit der Langzeitbelichtungen. Da Frauchen aber bestimmt schon insgeheim wartet haue ich die hier einfach mal raus. Ich hoffe, die Bildchen gefallen dir, Kersten.

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Di

11

Okt

2016

Prag Revisited - oder: Danke Ronny!

Huch, jetzt ist es fast schon ruhig um mich geworden! Letzte Woche Berlin, davor vier Tage im hohen Norden, aktuell Besuch aus Istanbul, da werdet ihr mir das verzeihen. Außerdem arbeite ich gerade ein wenig an der ersten ernstgemeinten Kommerzialisierung meiner Fotos. Noch ist aber noch nicht alles unter Dach und Fach - von daher behalte ich das Geheimnis erst noch ein bisschen für mich.

 

Ist aber ein guter Gedanke, der mich etwas innehalten lässt und erinnert, dankbar zu sein. Wenn ich jetzt davon schreibe, meine Bilder zu verkaufen, dann kann ich das nur, weil es immer wieder Leute gab, von denen ich viel gelernt habe und die immer und immer wieder Inspiration gaben. Gerade im Internet wird diese Inspiration von vielen Leuten genutzt (was gut ist) und den Leuten, die Inspiration geben, wird häufig nicht genug Credit gegeben (was furchtbar ist).

 

Also lieber Ronny, natürlich ist dieses Bild dir und deinen Pragfotos gewidmet. Mach bloß weiter - sonst weiß ich ja gar nicht mehr wie oder was ich fotografieren soll ;-)

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

08

Okt

2016

Murphy, die Zweite

Heute ist nicht viel Zeit für große Worte. Aber ich weiß ja, dass da jemanden noch auf glühenden Kohlen sitzt - von daher noch schnell ein zweiter Schub an Murphy-Fotos.

 

Genießt euer Wochenende!

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Mo

03

Okt

2016

Leuchtturm

Der Pilsumer Leuchtturm. Schon wieder so ein eigentlich kitschiges Ding. Aber dieses Mal fühlt es sich gar nicht so kitschig an. Der Ort war so gar nicht das, was man als ruhig oder ausgeglichen bezeichnen könnte. Viele Fahrrad-Touristen und junge Familien, die sich mir in die nicht ausreichend lange Langzeitbelichtung stellen. Der Moment war aber schön - nicht zuletzt da der beste Mensch neben mir steht und mir wieder einmal eine Kostprobe ihrer Geduld zuteil werden lässt.

 

Für den Moment, in dem mir bewusst wird, was mir dieser Leuchtturm als Symbol, als Gleichnis bedeuten (könnte), kommt erst später. Kommt erst jetzt. Im sauvollen IC auf dem Weg von Wolfsburg nach Berlin. Eine Woche bin ich wieder da. Donnerstag ging es von Nürnberg nach Augustfehn. Freitag bin ich dann wieder in Nürnberg. Nicole auch - aus dem hohen Norden. Thorsten kommt am Samstag, aus Istanbul, bleibt eine Woche.

 

Alle bewegen wir uns. Unaufhörlich. Zum Teil in absurdem Ausmaß. Zug, Auto, Flieger. Kilometer waren einmal eine sinnvolle Einheit, geben aber jetzt nicht mehr in den Ausschlag. Warum sind wir so viel auf der Straße? Um was kreiseln wir, was macht uns reisen wie die Schiffe vor den Leuchttürmen? Die Petroleumlampe des Pilsumer Turms war von 1889 bis zum ersten Weltkrieg in Betrieb. Seit dieser Zeit steht er da. Alles um ihn herum bewegt sich. Er nicht. Er weiß nicht, warum sich der Rest bewegt, aber alles andere weiß wie wichtig der Turm ist.

 

Was ist mein Leuchtturm? Was sind die Prinzipien, die Werte, die Wünsche, die Träume, die Ziele, deren Erreichung mich so viel fahren, fliegen, reisen lässt? Alles um den Leuchtturm herum braucht Zeit. Die Wolken sind nicht schnell. Aber sie ziehen vorbei. Dem Leuchtturm macht das nichts. Er weiß, dass die Wolken ihr Ziel erreichen. Er ist fest verankert. Sind es unsere Werte und Wünsche auch?

 

Komisch, dieser Turm. Hätte ich nicht gedacht vor zwei Tagen, dass ich das alles mal so denke.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

01

Okt

2016

Murphy

Es wurde mal Zeit, meine Hunderubrik mit neuen Starfotos anzureichern! Heute gibt es daher ein neues Gesicht: Murphy!

 

Murphy hasst es, fotografiert zu werden. Ja, er hasst es anscheinend wirklich. Und so richtig warm geworden sind wir auch gar nicht miteinander. Na gut, ich kann es zum Teil verstehen. Wenn irgendein Riese mit einem Gerät auf mich zielen würde, was ungefähr so groß und so schwer ist wie ich selbst, dann wäre ich wahrscheinlich auch erstmal irritiert. Nächstes Mal komme ich ohne Langwaffe, Murphy ... versprochen!

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Fr

30

Sep

2016

Interview im iBook "Canon EOS 6D - Meine Reise zum Vollformat"

In letzter Zeit kommt ein bisschen was an Features zu oder Interesse an meiner Fotografie zusammen. Da war vor einiger Zeit das Interview auf kontrastkammer.de oder das Interesse eines Hotels aus dem Alpenraum an meinen Fotos.

 

Heute gibt es aber etwas, auf das ich wirklich stolz bin: Das iBook von Jörn Daberkow ist seit Mitte der Woche in einer neuen Version im Apple-iBook-Store zu erhalten und enthält ein Interview mit mir als EOS-6D-Nutzer. Thematisch geht es um eher klassische Fotografen-Interview-Themen: Wie bist du zur Fotografie gekommen? Was ist dir wichtig bei der Fotografie? Welche Art von Fotografie machst du? Und so weiter.

 

Ist mir aber inhaltlich fast(!) egal. Das es Leute gibt, die meinen, dass es Leute gibt, die sich für meine Statements interessieren, schmeichelt einem natürlich schon :-)

 

Danke Jörn - für die Idee und das Interview selbst.

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Di

27

Sep

2016

Die Alpen-Kuh-Serie: Getting Closer Again

Es war kein Scherz! Ich ziehe das mit der Kuh-Serie durch. Keine Ahnung, welcher Teil das hier jetzt ist. Ich glaube Teil 4 oder so. Und ein bisschen was habe ich immer noch auf der Platte. Wenn jemand von euch mal einen Weitwinkel-Kuh-Fotowettbewerb entdeckt bitte Bescheid geben - gibt dann auch eine Gewinnbeteiligung ;-)

 

Das Foto ist im Übrigen auch wieder bei 17mm entstanden. Das heißt, das die Schnauzen-Objektiv-Distanz bei ca. 3cm lag. Das nächste Mal hilft als Steigerung dann nur noch ein Fisheye. Wollte ich eh schon immer einmal haben.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Sa

24

Sep

2016

Lightroom-Tutorial für Schwarz-Weiß-Fotos

Schon vor einiger Zeit habe ich das Bild von der Kieskuhle im Roggenmoor gepostet und dabei versprochen, dass ich nochmal ein Schritt-für-Schritt Making-Of poste. Also: Los geht's mit dem kleinen Fine-Art-Schwarz-Weiß Bearbeitungstutorial.

 

Vorab aber noch ein kleiner Disclaimer. Das Ganze ist, wie immer, reine Geschmacksache. Und manche Dinge lassen sich bestimmt auch anders realisieren. Wie immer gilt: Feedback ist immer gerne gesehen!

1. Das Originalbild nach dem Import in Lightroom. Das Foto wurde mit einer Brennweite von 28mm mit meinem 17-40mm Canon-Objektiv aufgenommen. Die Blende ist f/8 und ich habe (wie immer bei solchen Aufnahmen) mit ISO 100 gearbeitet. Die Belichtungszeit waren 86 Sekunden. Das geht natürlich am Tag (11:34 Uhr) nur mit ND-Filtern und einem Stativ. Die Belichtung ist insgesamt ganz gut gelungen. Vielleicht hätte man noch 10 Sekunden mehr spendieren können. Typisch für die Formatt Hitech Filter, die ich verwende, hat das Bild einen leichten Blaustich. Das stört mich aber nicht, da ich eh weiß, dass ich das Bild später als Schwarz-Weiß-Bild haben will.

 

Schon jetzt sehe ich, dass mir das Hochformat zu extrem ist. Außerdem wusste ich auch schon bei der Aufnahme, dass ich es beschneiden werde, weshalb mich der Ast oben links nicht stört.

  2. Da ich weiß, dass es ein Schwarz-Weiß-Bild werden soll, konvertiere ich es direkt nach Schwarz-Weiß in Lightroom. Das werde ich später noch wieder rückgängig machen, da ich die finale Konvertierung in Silver Efex Pro 2 vornehmen werde. So kriege ich aber jetzt schon bei der Bearbeitung in Lightroom einen Eindruck von der Wirkung der einzelnen Bearbeitungsschritte in Schwarz-Weiß.

 

Das Bild ist mir insgesamt zu dunkel. Ich will einen sehr hellen Effekt haben im Endresultat. Außerdem wirkt es etwas matschig, da die Kontraste fehlen. Die Höhen sind nicht hoch und die Tiefen nicht tief genug.

3. Als erstes muss etwas mehr Kontrast ins Bild. Die Höhen sollen nahezu weiß sein (Belichtung +1,22) und die Tiefen sollen nahezu schwarz sein (Schwarz -46).

 

Dieser Schritt hat aus meiner Sicht schon sehr viel gebracht. Der helle Look, den ich gerne hätte, sieht man schon jetzt ganz gut.

4. Jetzt kommt der Beschnitt. Da mir Hochformat hier eigentlich ganz gut gefällt, wenn es nicht so krass ist wie im Original, entscheide ich mich für das alte 5:4-Format ... bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob es so bleiben wird.

 

Solche Entscheidungen ändere ich häufig im Lauf der Bearbeitung. 

5. Von jetzt an geht es schon fast nur noch an die Kleinigkeiten. Die Bearbeitungsschritte sind: automatische Objektivkorrektur inkl. Reduktion der chromatischen Abberation. Danach hebe ich nochmal etwas die Höhen an (Belichtung jetzt +1,56) und richte das gegenüberliegende Ufer mit dem Lightroom-Lineal gerade aus.

6. Wie bei fast jedem Bild erhöhe ich jetzt noch die Klarheit (+25) und spiele ein bisschen mit der Gradationskurve, um den Kontrast noch etwas besser steuern zu können. Danach sind mir die Höhen doch etwas zu krass und ich korrigiere sie etwas runter (Belichtung jetzt +1,3). Außerdem setze ich die Lichter auf -31 und die Weiß-Beschneidung -19. Zusätzlich gefällt mir jetzt doch das 1:1-Format besser.

7. In meinen Augen immer einer der wichtigsten Schritte - und er ist super schnell erledigt: Einbauen einer Vignette. Hier mit Wert -20.

8. Jetzt nehme ich die Schwarz-Weiß-Konvertierung wieder zurück und erhalte ein Farbbild, was ich dann in Silver Efex Pro 2 lade.

9. Das Ergebnis der Arbeit in Silver Efex Pro 2. Viel ist dort aber nicht passiert. Ein für mich wichtiges Detail ist aber die leichte Selenium-Tonung, die den Eindruck von Ruhe und Klarheit noch etwas betonen soll. Zurück in Lightroom habe ich dann noch den kleinen dunklen Fleck unten im Bild beim Holz weggestempelt, der mich schon die ganze Zeit gestört hat.

10. Um etwas mehr Tiefe zu erzeugen baue ich jetzt mit dem Verlaufswerkzeug einen kleinen Verlauf im Himmel ein, bei dem ich den Belichtungswert auf -1,55 ziehe.

11. Jetzt ist mir das Bild wieder etwas zu flau und daher helle ich es nochmal auf (nochmal Belichtung +0,45) und erhöhe die Klarheit (+35) und den Kontrast (+14) hinten bei den Bäumen mithilfe des Radialfilters.

Fertig ist die Tütensuppe. Ich hoffe es hat euch einen kleinen Eindruck in meine Bearbeitungsschritte gegeben. Wenn ihr ähnlich vorgeht und bei einzelnen Schritten anders vorgeht, dann würde mich das natürlich interessieren (und andere vielleicht auch ;-)). In diesem Fall: Einfach einen Kommentar da lassen.

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Fr

23

Sep

2016

Die Alpen-Kuh-Serie: Madame Sonne

Ich schulde euch noch ein Foto aus meiner aktuell wöchentlichen Alpen-Kuh-Serie. Heute: Madame Sonne.

Für die Technik-Nerds unter euch - und da bei den anderen Kuh-Fotos bisher ab und zu entsprechende Nachfragen kamen - hier die technischen Daten:

 

Blende: f/5,6

Zeit: 1/125 Sekunden

ISO 100

17mm Brennweite

 

Genießt das Wochenende.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

18

Sep

2016

Da geht er hin, der Sommer

Freitagabend Altstadtfest in Nürnberg. Draußen gewesen - nochmal alles richtig gemacht ;-)

Seitdem gießt es hier in Strömen und man hat nichts anderes mehr im Kopf als Tee kochen und Heizung anstellen.

Hiermit also nochmal zwei sommerlaue Eindrücke aus der Frankenmetropole.

 

In alle Teile Deutschlands, in denen es noch schön ist: Genießt das Wetter.

Ich setze mich um - muss endlich mal wieder in die Alpen.

Fotos folgen.


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Sa

17

Sep

2016

Beliebigkeit vs. Vielfalt

Es bleibt thematisch beim letzten Blogpost. Tatsächlich kreist bei mir in letzter Zeit immer mehr der Gedanke "Womit willst du deine Zeit verbringen?" im Kopf. Erstmal gar nicht fotografisch, sondern vollkommen allgemein. Welche sind die Freundschaften, die nicht nur nehmen, sondern auch geben - und bei welchen ist dieses Verhältnis im Gleichgewicht. In einem ganz anderen Feld: Was will ich beruflich machen? Was sollen die Themen sein, mit denen ich mich beschäftigen will - für die mein Name stehen soll? Zuletzt aber auch: Was sollen die Tätigkeiten sein, für die ich die Zeit nutze in der ich nicht arbeite und nicht mit anderen Menschen zusammen bin? Also die Tätigkeiten, die man gemeinhin als Hobby oder als Zeitvertreib beschreibt. Wobei mindestens der letzte Begriff fürchterlich ist. Wer will denn die Zeit vertreiben, wenn er einer geliebten Tätigkeit nachgeht?

 

Es ist kein Riesengeheimnis, dass die Fotografie bei mir in Kategorie 3 einen gewissen Stellenwert genießt. Auch darüber, warum das so ist, kann man sich wertvolle Gedanken machen, die zuletzt auch entscheiden, ob ein "Hobby" in Kategorie 3 aufgenommen wird oder nicht. Bei mir hat Beschäftigung mit Fotografie einen Hauptgrund: Die Verbindung einer kreativen Tätigkeit mit der technischen Realisierung eben dieser. Interessanterweise trifft beim "Bloggen" an sich die gleiche Begründung zu. Schreiben, Musik machen, malen, ... Alles klassische Kreativtätigkeit. Der Grund, weshalb ich bei der Fotografie hängen geblieben bin ist die Technik, die ich lernen kann zu beherrschen, um den Wunsch meines kreativen Geistes zu realisieren. Bloggen um zu schreiben und eine Webseite zu basteln als technische Realisierung ist auf einem gewissen Metalevel vergleichbar. Beim Schreiben kommt bei mir noch die strukturierte Kanalisierung von Gedanken hinzu (was mir ohne die Verschriftlichung häufig sehr schwer fällt). Eine vergleichbare Ebene habe ich beim Fotografieren bei mir noch nicht gefunden. (Vorschläge?)

 

Für alle die wissen, was ein Fraktal ist: Hier kommt eins. Die grundlegende Frage des "Was mache ich mit meiner Zeit?" stellt sich in analoger Weise für mich (aber wohl für jeden anderen auch) bei der Fotografie. Was fotografiere ich? Welche Techniken will ich nutzen? Will ich der Hunde-Foto-Typ oder der 7-Minuten-Glas-und-Stahl-Foto-Nerd sein? Auf allgemeiner Ebene finde ich die Entscheidung des Was und Warum enorm wichtig (und immer wichtiger). Auf dem Foto-Level geht die Tendenz in die genau andere Richtung. Wo ich früher ein relativ klar umrissenes Thema hatte wird es jetzt (in zweifacher Bedeutung des Wortes) immer bunter. Ist das gut oder schlecht? Bin ich vielfältig oder beliebig? Ist der Gedanke lohnend oder egal? Fragen sich andere Fotografen ähnliches Zeug? Wird sich vielleicht alles noch klären - vielleicht aber auch nicht. Für den Moment genieße ich einfach die Beliebigkeit/Vielfalt.

 

Aber mal konkret: Heute gibt es inhaltlich zerrissenheitsgeprägte fünf (während des Schreibens ist es sogar noch eins mehr geworden) Fotos aus einem Zeitraum von 16 Tagen. Ein Golden-Hour-Cityscape aus Freiburg, eine 3-Minuten-Belichtung eines Alpensees, ein Sau-Cool/Süß-Foto von Holle, ein Street-artiges verwackeltes Irgendwas aus Prag und ein abstraktes Nachtfoto von ... na; wer errät/sieht/weiß es? Ich mag sie alle und habe keine Lust mich zu entscheiden. Wenn ihr schmaidt.de also bald nicht mehr findet aber die gleichen Bilder bei all-and-nothing-photography.com auftauchen - ihr wusstet es vorher.

 

PS: Da war er mal wieder - der klassische Seelenstriptease. Macht nichts. Mir hilft's. Die Kanalisierung habe ich ja oben schon erwähnt. Wer aber gerne ein Selbsthilfe-Gruppen-Hallo-Martin in die Runde werfen möchte, damit ich nicht rot werden muss - unten ist das Kommentarfeld ;-)

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Do

15

Sep

2016

Ein Wasserfall

Freitag: Die Woche neigt sich dem Ende zu. Zeit für Reflektion. Und da es hier bei mir in der Regel um Fotografie geht, findet diese Reflektion auch fotografisch statt.

 

Also: Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht darüber, was ich so fotografiere. Und warum. Und wie gut. Eine Zeit lang hatte ich die Idee, mein Portfolio dürfe aus nichts anderem als Fine-Art-Look Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtungen bestehen. Und wehe sie haben nicht mindestens 10 Stunden im Photoshop-Solarium verbracht bis sie schwarzgebrannt das Licht der sozialen Medien erblicken. Bullshit. Was aber nicht heißt, dass ich das nicht mehr gerne mache. Jedes Mal springe ich vor Begeisterung durch meine Gummizelle, wenn ich in Photoshop nach dieser Pixeltortur auf "Save" klicke. Und die Ergebnisse gefallen mir in der Regel sau gut.

 

Aber ... es gibt so viele coole andere Sachen. Frank Fischer hat diese Woche in seinem Mittwochstutorial auf YouTube ein Video zur Strohballen-Fotografie gepostet. Ist der Mann noch bei Trost? Auf keinen Fall - er spinnt: Strohballen-Fotografie!? Krank! Weiter so Frank. Ich finde die Form, wie du deiner Berufung nachgehst abartig cool. Ähnlich seltsam: Seit einiger Zeit finden sich immer mehr Oh-so-ein-süßer-Hund-Fotos in meiner Blog. Das ist mal so gar nicht Fine-Art. Aber es macht Spaß! Es tut gut.

 

Jetzt habe ich von meinem Urlaub echt viele Schwarz-Weiß-Langzeit-Fotos von den Alpen mit sau geilen Wolken dahinter und sau geilen Seen davor mitgebracht und poste diese Woche schon das zweite Kuh-Foto. What?! Warum? Weil ich sie geil finde. Weil es Spaß macht, sie zu sehen. Weil es Spaß macht, sie zu zeigen. Weil es einen unfassbaren Spaß gemacht hat, sie zu schießen!

 

Vor nicht weniger als einem Jahr hätte ich nicht im Traum daran gedacht, jemals wieder ein Foto zur blauen Stunde zu machen. Kitschkram. Ihr dummen Postkarten! Niemals wieder euer Niveau/Zweite-Liga. Aber: Es sieht so oft so gut aus.

 

Und jetzt: Es wird noch schlimmer. Ein Wasserfall. Ein kleiner Wasserfall. Darüber eine warme Sonnenuntergangssonne, die sich in den Baumwipfeln bricht. Kitsch? Nein. Schlimmer. Aber wie geil ist dieses Foto? Ich mag es - like es gleich selber bei Facebook ;-)

 

So - und jetzt geht Bier trinken. Es ist Freitag. Was lest ihr dieses seltsame Zeug?

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mi

14

Sep

2016

Die Alpen-Kuh-Serie: Getting Closer

So! Da sich in privater Runde bei Durchsicht der Alpenfotos immer diese Viecher durchgesetzt haben, werde ich dem Vorschlag "Geil, da musst du 'ne Kuh-Serie draus machen!" einfach einmal nachkommen. Letzte Woche war es der Mittwoch. Machen wir also eine Alpen-Kuh-Mittwoch-Serie draus. Ich habe einige von den Dingern auf der Platte, also macht euch auf was gefasst!

 

Bei dem heutigen bin ich einfach dem Standard-Portraitfoto-Tipp "Nah ran gehen" gefolgt. Man muss ja mit der zu portraitierenden Dame auch ein bisschen eine Beziehung aufbauen, warm miteinander werden - sowas halt.

 

In diesem Sinne: Gebt euren Liebsten einen dicken Kuh-Schmatzer und genießt den Sommerabend!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Do

08

Sep

2016

Frauenkirche Nürnberg

Bei aller Freiburg-Alpen-Prag-Euphorie darf man natürlich die lokalen Spezialitäten nicht gänzlich aus dem Auge verlieren. Und da aktuell die Abende so wundervoll sommerlau sind, muss man sie auch nochmal nutzen und abends nach gut zehn Stunden Besprechungen und Python-Gehacke rausgehen, um beim Bier aus der mitgebrachten Flasche nochmal eine Nürnberg-Postkarte zu fotografieren.

 

Was mir relativ selten passiert, aber gestern tatsächlich so gekommen ist: Ich hatte eigentlich gar keine Ahnung, was es werden soll. Aber: Von der Frauenkirche in Nürnberg habe ich hier noch nicht so viel gezeigt. Hat aber auch einen Grund. Fotografisch fand ich sie immer eher langweilig. Was ich dann normalerweise mache ist die Google Bildersuche, 500px, flickr, etc. zu bemühen, um mich aweng inspirieren zu lassen. Aber: bei der Frauenkirche - Fehlanzeige. Finde ich alles irgendwie doof was man da so findet. Also nicht wirklich schlecht. Aber auch nicht so richtig spannend. Hmm ...

 

Glücklicherweise war gestern Abend der Hauptmarkt leer (sprich frei von Marktbuden oder Ähnlichem) - was andere Fotografen wahrscheinlich total langweilen würde, mir aber einiges an Gestaltungsfreiraum gibt. Nach ein bisschen umherziehen kam mir dann mein großer Lehrmeister Frank Fischer (FF-Fotoschule) in den Sinn, der immer predigt, dass man sich für ein gutes Foto auch durchaus einmal zum Affen machen muss. Gesagt, ignoriert. Aber die Message ist ja auch im Wesentlichen: "Wählt doch mal eine etwas andere Perspektive". Gesagt, getan: Das Weitwinkel bei 17mm auf Anschlag. Alle Beine des Stativs so kurz und so breit wie möglich - die Kamera ist also ca. 25cm über dem Hauptmarkt-Pflasterstein. Blende zu, um meine geliebten "Sterne" zu kriegen. 30 Sekunden Belichtung. Los.

 

Zuhause habe ich dann schlussendlich noch versucht einen Look herauszuarbeiten, der aus meiner Sicht zu Nürnberg und insbesondere zum Burgviertel von Nürnberg passt: ein bisschen alt, ein bisschen Schwarz-Weiß, ein bisschen Sepia. Fertig ist das Mittelalter.

 

Servus!

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Und weil ich weiß, dass es viele von euch spannend finden, gibt es unten auch noch die OOC-Version. Die beteiligten Software-Pakete sind Adobe Lightroom 5 und Photoshop Elements 13. Letzteres habe ich aber nur genutzt, um ein paar ungewünschte Blendenflecke wegzustempeln - was ich in Lightroom nie so richtig gut hinkriege.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mi

07

Sep

2016

Die Stars der Alpen

Nochmal gedanklich zurück in die Alpen.

Highlights gab es da so einige: Berge, Täler, Seen, ...

Aber um ehrlich zu sein sind das nicht die Superstars. Die Superstars sind die Kühe ;-)

 

Der erste Beweis ist das erste Foto aus der damit startenden Alpenkuh-Serie auf schmaidt.de.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

04

Sep

2016

Kieskuhle Roggenmoor

Es gibt so viele Orte auf der Welt, zu denen man - außer vielleicht durch einen Urlaubstag - keinerlei Bezug hat und die man trotzdem fotografiert. Auf der anderen Seite gibt es so viele alltägliche Situationen und Orte, die immer wiederkehren und die wir nicht fotografieren. Dieser Gedanke ist mir in letzter Zeit immer häufiger gekommen - wahrscheinlich aufgrund der vielen Street-Fotografie-Blogs, die ich in letzter Zeit lese, um mich dem Thema zu nähern (by the way: Eric Kims Blog ist mein Liebling). Die Konsequenz dieses Gedankens ist klar: Fotografiere das Alltägliche. Für die Art von Fotos, die ich gerne mache, ist dies eine ziemliche Herausforderung, da ich sehr cleane und aufgeräumte Motive bevorzuge. Wollen wir also einmal hoffen, dass ich durch die Herausforderung wachse ;-)

 

Einer meiner wichtigsten Alltagsorte ist die Kieskuhle in Roggenmoor. Ein sehr alltäglicher Ort, objektiv gesehen vielleicht nicht einmal besonders schön. Aber für mich persönlich ein Ort der Ruhe, des Kräfte sammelns - nicht aber ein Ort der Fotografie. Gestern wollte ich das einmal ändern - und ich finde es wieder einmal spannend, was man in der Fotografie alles erreichen kann, indem man einer Szene die eigene Vision aufdrückt. Vielleicht zeige ich euch erst einmal das "Testfoto" der Szene:

Kurzum, ich finde, die Szene sieht so erstmal vollkommen fürchterlich aus. Das finale Foto ist dann entstanden durch die folgenden fotografischen Mittel:

1. Veränderung der Perspektive (ca. 3 Minuten)

2. Lange Belichtungsdauer (86 Sekunden)

3. Fine-Art Nachbearbeitung (ca. 10 Minuten; ausschließlich in Lightroom)

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Ich hoffe, es gefällt euch! Wenn es euch interessiert, wie die einzelnen Schritte im Detail funktionierten bzw. welche Ideen dahintersteckten, lasst einfach einen Kommentar da und ich mache mal einen entsprechenden Post fertig in der kommenden Tagen.

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Fr

02

Sep

2016

Zu süß zum nicht hinkriegen

Zugegebenermaßen bin ich jetzt nicht das, was man klassischerweise einen Peoplefotografen nennt. Meine Portraits heute sind im Schnitt ungefähr so schlecht wie meine Architekturbilder vor 5 Jahren. Tatsächlich wünsche ich mir häufig, dass ich auch bei Menschen das Interessante, Spannende, das Seltsame, das Spektakuläre besser oder zumindest zielsicherer treffen würde.

 

Was die Situation bei meinem fotografischen Gegenüber aus Glas und Stahl einfach macht, ist natürlich auch seine unendliche Geduld und das Verzeihen eines jeden Fehlers - eine Eigenschaft, die ich bei menschlichem Gegenüber schon fast aus Höflichkeit nicht in Anspruch nehmen möchte!

 

Aber ... Manchmal kommt dann doch was raus, was mir echt gut gefällt. Wobei ich es in diesen beiden Fällen auch direkt wieder einschränken muss. Zu sagen, dass es bei diesen beiden irgendwas mit mir zu tun hätte, dass aus diesen Fotos etwas geworden ist wäre echt anmaßend!

 

Danke ihr beiden Süßen für euer wegguckendes Hin- und Nachgucken - und an die Eltern ein dickes Danke für die wundervollen Tage.

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Do

01

Sep

2016

Chiemsee

Ich bin ein Riesenfan der Landschaftsfotos von Nathan Wirth und Michael Kenna. Das Zen-artige Feeling in Schwarz-Weiß-Landschaftsfotos versuchen ja viele Fotografen einzufangen, aber es gibt meiner Meinung nach niemanden, der es besser hinkriegt als Wirth und Kennna. Gleich als Disclaimer vorweg: Mich mit den beiden in eine Reihe zu stellen wäre absurd und würde ich nicht machen. Aber manchmal hat man ja das Gefühl: "Yeah, das geht in die Richtung".

 

Bei diesem Bild vom Chiemsee habe ich das Gefühl. Und das ist jetzt tatsächlich absurd. Live vor Ort gab es nämlich nichts was auch nur annähernd als Zen-artig zu beschreiben wäre. Der See und seine Umgebung ist wirklich abartig kommerzialisiert und Tourismus ausgelegt. Ich bin gespannt, wie dieser Ort in 20 oder in 50 Jahren aussieht und ob es sich dann immer noch für die Privatleute "lohnt", ihre 2x3 Meter Strand-Privatzugang mit "Bei Betreten zerfleischt euch der Hund"-Schildern abzugrenzen.

 

Umso mehr ein Beweis dafür, wie Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtungen die Darstellung und damit auch die Wahrnehmung von Orten verändern kann ... zumindest in meinem Kopf.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

28

Aug

2016

Wenn sie der Wahnsinn packt ...

Nach 14 km Wanderung gab es dann endlich den lang ersehnten See zur Abkühlung!

Welches ist euer Favorit?

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Sa

27

Aug

2016

Karlsbrücke

Schon wieder diese Situation: irgendwas Schönes ist vorbei, ich sitze im Auto auf dem Weg weg davon und blogge. Nicht die schlechteste Form der Verarbeitung. Beim letzten Mal lagen die Alpen im Rückspiegel hinter uns - dieses Mal ist es Prag. Damit sind jetzt drei Wochen Städte- und Landschaftstrips hinter mir. Morgen steht eine Hochzeit an, da feiere ich diese wundervolle Zeit gleich mal mit. Ebenso wie meine beiden Damen, die diesen Zeitbehälter mit so vielen Erlebnissen und schönen Stunden mehr als nur gefüllt haben. Er läuft schon lange über.

 

Prag hat den Titel als "goldene Stadt" wirklich verdient, auch wenn der eigentliche Grund nicht mehr passt. Wer die Stadt an der Moldau noch nicht gesehen oder fotografiert hat, sollte es sich "Praha" so schnell wie möglich auf die Liste schreiben. Da passt einfach alles: alte Architektur, überall Geschichte, die Moldau, gutes Bier, Gulasch, ...

 

Das soll natürlich auch fotografisch nicht undokumentiert bleiben. Selbstredend macht die große Prominenz den Anfang: die Karlsbrücke mit dem Altstädter Brückenturm. Es ist deutlich angenehmer etwas neben der Brücke zu stehen als darauf zu laufen. Vielleicht sollte auch Prag einmal über eine Touristengrenze nachdenken.

 

Eigentlich war ich mir sicher, dass das Ganze wieder ein klassisches Schwarz-Weiß-Bild wird - aber es gefällt mir einfach zu gut in Farbe. Was meint ihr? Die richtige Entscheidung? Farbe scheint ja aber momentan auch im Trend zu liegen. Wen es interessiert - hier gibt es einen guten Artikel von Joel Tjintjelaar auf 500px ISO zum Thema Fine-Art-Farbfotografie.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mo

22

Aug

2016

HOCHKALTER

Wir weinen immer noch den Bergen nach und versuchen unsere Trauer durch lokale Wanderungen und Fotos-Gucken zu verarbeiten. Heute gibt es ein Bild von unserer ersten Wanderung in den Berchtesgadener Alpen, die rund um den Schmuckenstein ging. Von der Mordaualm aus hatten wir einen fantastischen Blick auf den Hochkalter - mit 2607m einer der höchsten Berge Deutschlands.

 

Wenn nicht Prag schon nach uns rufen würde - ich würde sofort wieder zurück wollen ;-) Habt einen guten Wochenstart!

 

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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So

21

Aug

2016

Königssee

Die Automatik des Passats ist auf D eingeloggt, Google Maps sagt uns, wie es zurück nach Nürnberg geht und unsere Blicke haben nur ein Ziel: die Rückspiegel. Auftrag: die letzte Sicht auf die Berge, die letzten Gipfel mitnehmen. Es braucht nicht lange bis so ein paar Bäume auf Steinbrocken an See einem so richtig Appetit gemacht haben. Mich haben Sie auf jeden Fall infiziert. Ich hätte saumäßig Bock direkt wieder umzudrehen, mich mit Wanderschuhen, meinen beiden Damen, Kamera, Stativ und Filtern zu bewaffnen und wieder irgendwo hochzugehen oder irgendwo einen See zu finden, in den ich stundenlang Stöcke werfe, die mit Begeisterung wiedergeholt werden, während die Kamera belichtet.

 

Die Zeit in den Berchtesgardener und Chiemgauer Alpen war sehr schön - man muss schon fast "kitschig" sagen. Die Beweise folgen. Hoffentlich sind sie nicht nur für uns, die wir die Szenen vor Ort gesehen und durch Anstiege erkämpft haben, eindrucksvoll.

 

Den Alpenstart macht der Königssee bei Schönau - direkt umgeben vom König Watzmann. Von Letzterem wird dann später noch mehr zu lesen und sehen sein.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Mo

15

Aug

2016

Freiburg

Immer wenn ich nach Hause komme, nachdem ich eine neue Stadt bereist habe, frage ich mich, was diese Stadt ausmacht. Gibt es eine besondere Sehenswürdigkeit? Ein grandioses neues Rezept? Guter Wein? Was auch immer. Bei Freiburg fällt es mir irgendwie schwer zu sagen, was genau diese Stadt ausmacht. Irgendetwas macht sie aber sicher aus - es hat uns nämlich sehr gut gefallen. Die einzige Erklärung, die ich habe ist, dass es das Gesamtensemble ist: Das Münster, die Bächle, die alten Stadttore, die Hanglage, der Schlossberg, der Schauinsland, die Menschen, ...

 

Fotografisch ist das erste Foto genau in diesem Sinne zu verstehen: nicht eine einzige Sehenswürdigkeit (gut, zugegebenermaßen nimmt das Münster eine relativ prominente Rolle ein), nicht "nur" ein Bächle - das Gesamtbild!

Jedem mit Kamerabesitzer kann ich die Location am Kanonenplatz mit Blick auf Münster und die Innenstadt bis hin zu den nächsten Bergen echt empfehlen. Wenn das Licht dann weg ist, kann man ein paar Treppen tiefer noch wunderbar im Biergarten hocken ;-)

 

Zuletzt noch die absolut angebrachten Credits: 

1. Danke mein Schatz, für deine nicht enden wollende Geduld, für dich mich sogar die Kollegen an den anderen Stativen beneiden!

2. Danke Haggard, für die Look-Inspiration.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Do

11

Aug

2016

Walberla

Urlaub! Es muss nicht immer Südostasien sein ;-)

Dieses Jahr stehen die Schönheiten "vor der Haustür" an. Es wird nicht immer ganz so nah vor der Haustür sein, wie bei diesem Foto, aber auch nicht am anderen Ende der Welt.

 

Der Ehrenbürg - den niemand so nennt, sondern von allen Franken nur Walberla genannt wird - ist einer der beiden durch ein flaches Plateau verbundenen Berge in der Nähe von Forchheim. Wahrscheinlich ist es DAS Wanderziel in der fränkischen Schweiz - und das auch nicht ohne Grund. Wer noch nicht da war: sofort loswandern. Es ist wirklich schön und all zu lange dauert es auch nicht, bis man den Anstieg zur Walpurgis-Kapelle geschafft hat.

Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg
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Do

04

Aug

2016

Tower 185

Den Tower 185 hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste. Es sollte wieder eine klassische Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtung sein. Aber ihr habt es wahrscheinlich in letzter Zeit schon gemerkt. Davon gibt es von mir immer weniger. Es ist gar nicht so, dass mir die "alten" Bilder dieses Stils gar nicht mehr gefallen - aber irgendwie muss ich etwas Neues ausprobieren. Und so gesellt sich immer mehr Farbe in meine Fotos.

 

Bei der Bearbeitung des Tower 185 sind die Techniken in Lightroom und in Photoshop im Wesentlichen die gleichen wie bei meiner Schwarz-Bearbeitung - aber angewendet auf ein Farbfoto.

 

Was meint ihr? Gefällt es euch? Oder sollte ich doch besser wieder zurück zum alten Stil?

Tower 185 (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Tower 185 (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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So

24

Jul

2016

Frankfurt heißt Gegensatz

Ein Wochenende Frankfurt liegt hinter mir. Ein unglaublich schönes Wochenende. Grandioses Wetter (selbst als es aus Kübeln geschüttet hat, hat es einfach gepasst), sau leckeres Frankfurter Krüstchenschnitzel oder Rippchen mit Grie Soß - gespritzten Ebbelwoi brauche ich eigentlich gar nicht zu erwähnen. Dazu gesellt sich dann noch der Hammer-Event "House Running": sich in über 100m nach vorne zu kippen ist schlichtweg der Wahnsinn. Last but not least noch eine fantastische Frau an meiner Seite, die jede Langzeitbelichtung mit einer Engelsgeduld erträgt, für die ich mindestens noch tausende von Stunden meditieren muss.

 

Und dann noch ... ja; und dazu noch unfassbar fertige Fixer, die sich in aller Öffentlichkeit das Heroin mit dreckigen Kommunen-Recycling-Spritzen in die vernarbten Venen rammen. Ja; dazu noch unzählige Obdachlose, die unter gläsernen Wolkenkratzern ihr (Was-auch-immer-)Delirium ausschlafen. Dazu noch Gespräche mit Alt-Sachsenhausenern über abartige Mietpreise, mit Jochen-Schweizer-Ferienjobbern, die von Faktor-2-Unterschieden bei Wohnungspreisen zwischen Frankfurt und Offenbach berichten.

 

Ohne Diskussion: die "Schere" in unserer Gesellschaft gibt es - und in Frankfurt ist sie brutal breit geöffnet. Der über den Obdachlosen und Fixern thronende Frankfurter Glas-und-Stahl-Mammon ist ein gutes Gleichnis für unsere Gesellschaft. Gut, weil es passt.

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So

10

Jul

2016

Basko in Action

Mal wieder ein paar Hund-in-Action-Experimente mit dem neuen 70-200er-Objektiv. So langsam wird die Quote besser ;-) Welches ist euer Favorit?

 

Genießt euren Sonntag!

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Do

07

Jul

2016

EURO 2016 in Posen

Kurz vor'm Spiel noch ein  paar Eindrücke vom Polen-Heimkehrer ... Nach Jülich, Wien, Konstanz, Berlin, Hannover und Braunschweig stand diese Woche Posen auf dem Dienstreise-Programm. Kurze Management Summary: Posen ist echt hübsch - sehr sehenswert. Solltet ihr in eure Liste der zu besuchenden Städte aufnehmen!

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Do

30

Jun

2016

Nürnberger Rathaus

Nach den Holle-in-Action-Fotos vom Wochenende wollte ich mein neues 70-200er selbstredend auch einmal in der Stadt in Nürnberg ausprobieren. Da das Licht momentan abends zur blauen Stunde der Knaller ist, war klar wann es los geht. Die Perspektive hatte ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit im Auge - aber 100mm, die mir bis dahin zur Verfügung standen, haben dafür einfach nicht gereicht. Das hier hat jetzt zwar nur ca. 115mm, aber die haben in diesem Fall echt den Unterschied gemacht. Eine 200mm-Variante aus dieser Perspektive kommt dann auch noch. Meine bessere Hälfte findet aber diese hier besser - daher gibt es dieses also zuerst.

Nürnberger Rathaus (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Nürnberger Rathaus (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Mi

29

Jun

2016

Holle in Action

Nachdem ich am Samstag ja noch rumgepöbelt habe, dass das Wetter so scheiße ist, ist es Sonntag prompt besser geworden. Hat also geholfen! Also: Raus und das Wetter nutzen - und die neue Canon 70-200mm L Scherbe auch gleich mit im Gepäck. Hätte ich nicht gedacht, dass es so anders ist, bei 200mm zu fotografieren. Gut; normalerweise bewegt sich nichts in meinen Bildern (außer vielleicht Wolken und Wasser). Und normalerweise bin ich nicht bei 200mm, sondern eher bei unter 20mm unterwegs. Normalerweise brauche ich auch nicht 1/1000 Sekunden Belichtungszeit, sondern eher 5 bis 10 Minuten. Aber man lernt ja nicht aus und probiert immer (ja, ok: ab und zu) mal was Neues aus. Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe z.B. noch nie vorher einen anderen Autofokus-Modus als "One Shot" benutzt. Gut, dass es Blogs und You-Tube-Videos gibt, die mir AI Servo erklären.

 

Im Ergebnis gibt es mal keine verschlafene und süß-traurig guckende Holle, sondern 3x Holle in Action. Ich bin mit meinen ersten 200mm-1/1000-Sekunden-AI-Servo-Fotos ganz zufrieden. Was meint ihr? Und vor allem: Welches ist euer Favorit unter den drei Bildern?

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Sa

25

Jun

2016

10 Minuten ...

... haben wir es draußen bei diesem Dreckswetter ausgehalten. Immerhin - zwei brauchbare Fotos sind dabei gewesen.

Also: Bier eingießen, Couch oder Kneipe. Fußball.


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So

19

Jun

2016

Nürnberg - Tiergärtnertorplatz

Heute mal ein bisschen was oder Street-Photographe-Ecke.

Einer der beliebtesten Plätze Nürnbergs - insbesondere im Sommer: der Tiergärtnertorplatz!

 

Genießt euren Sonntag!

Martin

Nürnberg - Tiergärtnertorplatz (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Nürnberg - Tiergärtnertorplatz (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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So

12

Jun

2016

Nürnberger Burg

Es wurde aber auch wirklich Zeit. Seit zwei Jahren bin ich jetzt in Nürnberg und erst jetzt kommt das erste Burgfoto ... von hinten mit Blick auf die ehemaligen Kaiserstallungen (heute eine Jugendherberge) mit dem Luginsland (von uns aus links) und dem Fünfeckturm (rechts).

 

Ein Klassiker - keine Überraschung - aber fehlte noch im Portfolio ;-)

Nürnberg Burg (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Nürnberg Burg (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Mi

01

Jun

2016

Berlin Tempodrom Study

"Man, schmaidt! Jetzt lass doch endlich mal diesen Schwarz-Weiß-Ästhetik-Scheiß"

[Björn Ungruhe]

 

Zweieinhalb Wochen ist es her, da stand ich vor'm Tempodrom in Berlin und war mir 100%ig sicher (nein, es waren mehr), dass das ein klassisches Schwarz-Weiß-Ding mit saudunklem Himmel, feinen Wolken und hartem Kontrast zwischen Himmel und Architektur wird. Genauso bin ich das Ganze auch angegangen: ab nach Photoshop, Auswahlen, Masken ... das ganze Zeugs halt. Und nach ca. 90 Minuten Arbeit stelle ich fest: das rockt nicht mehr - zumindest mich nicht - zumindest nicht bei diesem Bild. Dasselbe habe ich auch schon bei meiner Langzeitbelichtung vom Hafen in Konstanz gehabt. Was passiert denn da? Geht da die schmaidt.de-fine-art-long-time-exposure-with-hart-contrasts Epoche vorbei? Man weiß es nicht - ich auf jeden Fall nicht. Ist auch egal. Mir gefällt's. Gibt ja seit einiger Zeit auch andauernd Hundebilder :-)

 

Naja, aber entscheiden konnte ich mich am Ende doch nicht. Daher ist eure Meinung gefragt: Welche Variante macht das Rennen?

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Sa

21

Mai

2016

Unsere Motte

Genießt euer Wochenende!

Nicole & Martin

 

Unsere Motte (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Unsere Motte (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Mi

11

Mai

2016

Gruß Aus Konstanz

Ich liebe meinen Job - und gestern hat er mich einmal wieder zurückgeliebt!

Konstanz (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Konstanz (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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So

08

Mai

2016

Basko

Man ist mir es mir schwergefallen, dieses Foto bis heute zurückzuhalten.

Aber jetzt ist der Print übergeben und das Bild kann online.

Basko (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Basko (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Fr

06

Mai

2016

Business Tower

Heute ist einmal wieder Zeit, sich zu bedanken und anderen Leuten Credit zu geben. 

Oft habe ich mich "bedankt" bei meinen persönlichen Stars wie Joel Tjintjelaar oder Julia Anna Gospodarou. Ohne die beiden würde es so manches Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtungszeug von moderner Architektur von mir nicht geben.

Genauso wenig hätte ich so viele Blaue-Stunden-Fotos im Portfolio, wenn es Frank Fischer und seine Fotoschule nicht geben würde.

 

Das Foto heute würde es  wahrscheinlich nicht geben, wenn es Ronny Behnert nicht geben würde!

Merci, Ronny! Durch dich weiß ich, dass es auch Belichtungszeiten um die Sekunden 'rum gibt!

Business Tower (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Business Tower (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Do

05

Mai

2016

Into the Light

Fast zwei Wochen ist mein erster Fotowalk mit Stefan her. Man ... da war schon wieder Wien dazwischen und Augustfehn, 2 Wochenenden mit Überraschungsbesuch aus Kanada ... ne, komm ... streich das ... du kannst hier nicht immer nur davon schreiben wie erlebnisreich dein Leben ist und wie schnell die Zeit vergeht. Ich muss aber definitiv mehr posten. Aktuell kommt echt viel an Fotos zusammen. Und da es nicht mehr nur noch Schwarz-Weiß-Langzeitbelichtungen mit Mammut-Photoshop-Postprocessing ist, gehen die Fotos hinterher auch etwas schneller durch die Postprocessing-Pipeline.

 

Also - erstes Versprechen. Demnächst tut sich hier wieder mehr.

Zweites Versprechen: Street macht mir echt Spaß. Kommt demnächst auch mehr von. 

 

A propos street photography: Ich brauche da mal Inspiration! Was sind die Top-Leute? Wer hat den geilsten Blog? War hat coole Video-Tutorials? Her mit dem Futter.

Into the Light (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Into the Light (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Sa

30

Apr

2016

Kabou

Eine kleine Motivations-Textzeile für euer zu genießendes Wochenende:

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen [Erobique]

Kabou (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Kabou (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Sa

23

Apr

2016

Er kommt ... der Sommer ... irgendwann

Genießt euer Wochenende ... auch wenn es wahrscheinlich nicht überall so aussehen wird, wie die Woche hier in Nürnberg! 
Er kommt ... der Sommer ... Irgendwann!
Er kommt ... der Sommer ... Irgendwann!

So

17

Apr

2016

Istanbul - Kitsch

Kitsch; Substantiv, m

Worttrennung: Kitsch, kein Plural

Bedeutungen: meist abwertend: Objekt der Kunst, Musik oder Literatur, welches als klischeehaft und geschmacklos angesehen wird und keinen künstlerischen Wert hat

Herkunft: unklar; Ende des 19. Jahrhunderts in Künstlerkreisen entstanden, eventuell mit dem Verb kitschen mit der Bedeutung „schmieren, streichen“ verwandt

Unterbegriffe: Edelkitsch

 

Ich bekenne mich hiermit für schuldig!

Istanbul - Kitsch (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Istanbul - Kitsch (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Sa

16

Apr

2016

Die alten Männer von Istanbul

"Und aus den Wolken tropft die Zeit" tönt aus momentan häufig aus meinen Kopfhörern. 40 Tage ist dieses Foto nun schon her. So gesehen, strömt es eher aus den Wolken als das es tropft. Vor 40 Tagen also sind wir ca. 2 Stunden lang mit offenen Mäulern staunend durch die Hagia Sofia gewandert. Ein magischer Ort. Ein Friedenszeichen, das sowohl historisch, als auch künstlerisch, als auch theologisch ein einzigartiger Bau - eine echte Singularität ist. Wo sonst steht christliche und muslimische Tradition und Symbolik so direkt nebeneinander? Wo sonst ist man so respektvoll und bewahrend mit den Zeichen der Anderen umgegangen wie hier. Meine Empfehlung an das Bundesamt für politische Bildung: Spendiert jedem deutschen Stammtisch-Vollidioten, der auf das kulturlose Gesocks schimpft, das gerade die hochkulturellen und geschichtsträchtigen deutschen Landen strömt, einfach einen Bildungsurlaub in dieser Kirche, dieser Moschee, diesem Museum.

 

Bleibt nur die Frage, was dieser alte Mann jetzt gerade über Erdogan und Böhmermann denkt ...

Die alten Männern von Istanbul (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
Die alten Männern von Istanbul (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
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Sa

09

Apr

2016

Nürnberg - St. Elisabeth

St. Elisabeth am Jakobsplatz im Nürnberger Innenstadtteil Lorenz ist besonders aus zwei Gründen. Erstens ist es die größte katholische Kirche Nürnbergs (zumindest so weit ich weiß) und zweitens ist es der einzige klassizistische Kirchenbau in der sonst so auf ihre mittelalterliche Prägung stolze Stadt. Demnach war es 'mal Zeit, dass das Ding abgelichtet wird.

 

Hier sind zwei Ergebnisse. Beide sind innerhalb einer Dreiviertelstunde entstanden. Das schwarz-weiß-Bild kurz vor der blauen Stunde - das Farbbild kurz vor Ende der blauen Stunde. Beide wurden in Lightroom bearbeitet. Die Schwarz-Weiß-Konvertierung habe ich mit Silver Efex Pro 2 gemacht.

 

Eure Meinung ist gefragt. Ich habe keine Ahnung, welches besser ist. Was meint ihr?

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