DZ Bank - Frankfurt - inkl. Making Of

Das ging durch wie ein warmes Messer durch weiche Butter! Was ich wirklich noch gar nicht raushabe, ist einzuschätzen, wie lange ich an einem Bild im Postprocessing sitze. Bei diesem Foto von der DZ Bank in Frankfurt habe ich wirklich gedacht, dass ich heute Abend nicht einmal fertig werde. Jetzt ist das Ding nach zwei Stunden fertig. Da das aber so schnell ging, habe ich mir ein bisschen Mühe für euch gegeben und eine Art Making-Of an Screenshots erstellt, die ihr unten im Blog finden könnt. Dort seht ihr, wie sich das Foto nach und nach durch das Postprocessing in Photoshop verändert hat. Viele Leser meines Blogs fragen immer wieder, wie diese Bilder entstehen. Vielleicht gibt euch dieses Making-Of einen kleinen Einblick.

 

Aber bevor es damit los geht - hier erstmal das fertige Bild. 551 Sekunden Belichtungszeit bei Blende f/8, realisiert durch zwei Formatt Hitech Filter: 10 Stop + 6 Stop. Das Ganze bei 36mm mit der Canon EOS 6D und dem 17-40er aufgenommen. Das Licht war barbarisch gut. Die Wolkenrichtung wie mit dem Lineal ausgerichtet - und dieses Mal ist alles aus einem Guss. Ein Traum-Moment für einen Fine Art Architektur-Fotografen, dessen Hauptgestaltungsmittel die Langzeitbelichtung ist.

DZ Bank - Frankfurt (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

So, dann machen wir uns 'mal ran. Wie ist das Bild entstanden? Vorweg: Der Workflow ist nicht mein eigenes Kind! Ich habe mir unglaublich viel von Joel Tjintjelaar und Julia Anna Gospodarou abgeguckt, jeden Blog gelesen, jedes Video geguckt. Also - das sind nicht meine Lorbeeren! Aber ich will euch den Entstehungsprozess doch einmal zeigen - mich selber fasziniert er jedes Mal wieder!

 

Die ersten Schritte sehen wie folgt aus und sind noch recht "mechanisch" - also weniger kreativ. Es geht schlichtweg darum, die perfekten Ausgangsbilder zu generieren, die ich hinterher in Photoshop so miteinander verbinde, dass das Ergebnis herauskommt, was ich will.

 

Kurzum: Import nach Lightroom, grundlegende Raw-Bearbeitung: Histogramm so gut es geht auf die volle Tonwertbreite spreizen, Ausrichten und Zuschneiden, Schärfen und das war es auch schon. Dann geht es an die Erstellung der Schwarz-Weiß-Versionen, die ich später in Photoshop nutze. In der Regel erstelle ich mir, genau wie bei diesem Bild, vier Versionen. Eine neutrale Version, eine low key, eine high key und eine "dark key" Version. Die ersten drei nutze ich für das Gebäude. Die "dark key" Version brauche ich für den Himmel. Hier geht es mir darum, einen möglichst surrealen Effekt zu erzielen. Dafür soll der Himmel in der Regel sehr dunkel und die ziehenden Wolken möglichst gut herausgearbeitet sein. Bevor ich mir diese Versionen in NIK Silver Efex Pro 2 erstelle, entrausche ich die bearbeitete Raw-Version mit NIK Dfine 2. Es gibt viele Diskussionen darüber, wann man Entrauschen sollte. Meine Meinung ist: Wenn ich nicht am Anfang entrausche, zieht sich die mindere Bildqualität durch alle weiteren Bearbeitungsschritte - daher entrausche ich immer so früh wie möglich in meinem Workflow.

 

Hier seht ihr alle Versionen des Fotos, die es bis jetzt gibt: das bearbeitete Raw, das entrauschte bearbeitete Raw und die vier Schwarz-Weiß Versionen.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Jetzt importiere ich die vier Schwarz-Weiß-Versionen in Photoshop Elements. Dabei benenne ich die Ebenen so, dass ich genau weiß, um welche Version es sich handelt. Jetzt geht die wirklich kreative Arbeit los: Was will ich mit dem Foto machen? Wie soll das Ergebnis aussehen? In der Regel habe ich die Idee des fertigen Fotos schon vor Ort. Jetzt, zu Beginn meines Photoshop-Workflows, arbeite ich diese Idee aber immer noch einmal aus. Das geht so weit, dass ich mir Stift und Zettel nehme, das Bild schematisch skizziere und eine Skizze anfertige, in der ich herausarbeite, welche Bereiche hell - welche dunkel sein sollen, wo ich welche Helligkeitsgradienten haben möchte und so weiter.

 

Bei diesem Bild war meine Idee die Folgende. Ich habe einen deutlichen Helligkeitsspot in der "Ecke" der DZ Bank. Die Hauptwirkung des Bildes soll also dadurch erzeugt werden, dass ich diesen Bereich sehr deutlich herausarbeite. Dafür muss der Himmel außen sehr dunkel sein. Die Wolken werden dann zur "Mitte" des Gebäudes immer heller. So weit der Plan für den Himmel. Das Gebäude weist hier für mich drei getrennte Bereiche auf, die ich später auch einzeln bearbeiten werde. Der Bereich von unten in die Mitte, der Bereich von links unten in die Mitte und der Bereich links oben. Auch hier will ich Verläufe erzeugen, die den Blick in die "Mitte" des Gebäudes ziehen. Das heißt, dass die Verläufe von den Bildrändern hin zur Mitte immer heller werden - eine Art Vignette.

 

Kurzer Kreativitäts-Zwischenstopp: Damit ich die oben beschriebenen Ziele erreichen kann, muss ich die entsprechenden Auswahlen erstellen. Hier wird es eine Auswahl für den Himmel geben und drei für das Gebäude. Tatsächlich ist das der aufwändigste Bearbeitungsschritt von allen - aber wenn man hier nicht sauber arbeitet, wird man später im Endergebnis immer bestraft.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Ok, die Auswahlen sind erstellt. Dann ist der nächste Schritt immer die Bearbeitung des Himmels. Hier seht ihr den (fast) fertigen Himmel. Das Gebäude ist zu diesem Zeitpunkt einfach die neutrale Version.

 

Man sieht hier schon das echte Potential des Bildes. Es hängt nämlich unglaublich viel von der Qualität des Himmels ab. Die surreale Stimmung, die ziehenden Wolken - beides gibt dem Endergebnis oftmals den richtigen Kick.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Jetzt geht es an das Gebäude. Ich arbeite mich von rechts nach links durch. Im nächsten Screenshot seht ihr die Auswahlen, die ich vorher erstellt habe. "build 1" ist der rechte Teil des Gebäudes, den ich mir als nächstes vornehme!

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Das Ziel sind also Gradienten, die von unten nach oben heller werden, so dass sie den Blick des Betrachters auf das "Zentrum" des Bildes hinführen. Dafür bearbeite ich jetzt den rechten Bereich der DZ Bank separat. Ihr seht rechts in Photoshop, wie ich eine Ebenenmaske nutze, in der ich für die entsprechende Auswahl einen Verlauf einzeichne und so die dunkle Version des Fotos, die eine Ebene tiefer in Photoshop liegt,  in die hellere Version überblende. Ihr könnt auch die Auswahl sehen, die zeigt, dass ich tatsächlich nur diesen Bereich des Fotos bearbeite.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Noch besser sieht man den Effekt im mittleren Bereich des Gebäudes. Die Idee und Technik ist die Gleiche. Hier blende ich jetzt aber nicht nur die dunkle Version von unten ein, sondern auch die high key Version mit einem entsprechenden Verlauf von oben. Durch diesen starken Kontrast wird dies später die Blickrichtungs-bestimmende Linie im Bild sein. Dies ist kein Zufall, sondern bewusst so gewählt, da es auch die Linie im Bild ist, die direkt aus einer Bildecke (unten links) zum Bildzentrum verläuft. Außerdem ist diese Richtung fast parallel zu der Wolkenrichtung - es passt also alles richtig gut zusammen.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Jetzt bleibt nur noch der Gebäudeteil links oben. Die Technik ist wieder gleich. Wichtig ist, dass man sie konsequent einsetzt, so dass die erwünschte Bildwirkung erzielt wird.

DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt - Making Of (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

Im Wesentlichen sind wir jetzt fertig. Alle vier bildwichtigen Bereiche sind so herausgearbeitet, wie es für die Bildwirkung gedacht war. Bleibt nur noch das Feintuning. Das dauert aber doch oft recht lange. Die Verläufe werden alle nochmal etwas feiner herausgearbeitet, die Kontraste optimiert und und und ... Die Idee bleibt aber immer gleich: Wie schaffe ich es, die Bildwirkung, die ich von Anfang an im Kopf hatte, noch stärker herauszuarbeiten.

 

Nachdem ich dann in Photoshop fertig bin, geht das Bild nochmal nach Lightroom. Manche Dinge kriege ich dort einfach besser hin - zum Beispiel Vignetten. Eigentlich habe ich ja schon in Photoshop an einer bildspezifischen Vignette gearbeitet. Diese verstärke ich dann nochmal in Lightroom.

 

Zu allerletzt geht es dann noch einmal ab nach NIK Silver Efex Pro 2. Ich versuche meinen Fine-Art-Bildern von moderner Architektur immer einen sehr cleanen touch zu geben. Das erreiche ich unter anderem durch eine Selenium-Tonung. Diese baue ich immer in NIK Silver Efex Pro 2 ein. Außerdem ist der hier beschriebene Workflow sehr anfällig dafür, Banding-Effekte zu erzeugen. Diese kann man in gewissem Maße dadurch in den Griff bekommen, dass man eine leichte Körnung hinzufügt. Auch dies passiert bei mir immer in NIK SEP 2.

 

Und dann ist es soweit - es ist vollbracht: Das Ergebnis, was ich mir ganz zu Beginn vorgestellt habe, ist fertig.

DZ Bank - Frankfurt (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)
DZ Bank - Frankfurt (Copyright Martin Schmidt, Fotograf für Schwarz-Weiß Fine-Art Architektur- und Landschaftsfotografie aus Nürnberg)

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Kommentare: 11
  • #1

    Michael (Samstag, 12 Juli 2014 09:21)

    Moin Martin, ich bin begeistert, vielen Dank für deine Mühen und den Einblick. Klasse und verständlich beschrieben, animiert zum Nachmachen! Ich habe einerseits schon so viele S/W-Architekturfotos, andererseits schon so viele LZB bei Nacht erstellt, aber noch nie ein S/W-Architekturfoto mit LZB am Tag. Da muss ich unbedingt einmal ran. Vielen Dank fürs ständige Appetit-machen ;)

    Liebe Grüße, Michael.

    PS: Wieso darf man keine direkten Links auf das Blog bei Facebook posten? Ich meine, mir war's egal, ich lese dein Blog ohnehin schon länger... Aber ich kenne sonst keinen, der den Wunsch, den Link zu seiner Seite zu posten, unterdrückt ;)

  • #2

    Martin (Samstag, 12 Juli 2014 11:52)

    Hi Michael,

    da mach' dich mal ran. Ich verspreche dir, wenn etwas Geduld hast und die Muße mitbringst, deine Technik mit der Zeit zu verbessern, dass du richtig viel Spaß daran haben wirst! Und wenn du Fragen haben solltest, meld' dich einfach oder poste hier auf schmaidt.de.

    Zu facebook: In bestimmten Gruppen darf man einfach keine Werbung in Form von direkten Links auf die eigene Webseite machen ...

    LG, Martin

  • #3

    Jens (Mittwoch, 18 März 2015 09:17)

    Hallo Martin

    Danke für den Einblick in deinen Workflow. Deine Bilder sind echt der Wahnsinn.
    Ich werde mir heute noch nen ND1000 kaufen und probieren. Nen ND64 hab ich ja schon. Das gibt in Summe schon ein dickes Ding.....

    Darf ich dir als totaler Anfänger noch ein paar Fragen zur Bearbeitung stellen? Einiges ist mir noch nicht klar.

    Da ich nur Lightroom zur Verfügung habe, wäre meine erste Frage ob ich ein solches Bild annähernd mit LR hinbekommen kann.
    Ich würde dazu die SW Umwandlung nutzen und das blau des Himmels runterziehen. Damit sollte der Himmer schon ins schwarze gehen. Eventuell würde ich dann nochmals mit nem Pinsel + Automatische Maskierung abdunkeln.
    Dann würde ich mit Pinseln und Gradienten arbeiten um die Helligkeitsverläufe hinzubekommen.
    Dann ne dicke Vignette und die Selenium-Tonung. Sollte ja auch in LR gehen.
    Entrauschen und Körnung geht auch in LR.

    Was denkst du? Wäre das als Low Fi workflow denkbar oder macht das gar keinen Sinn für dich? Deine ehrliche Meinung würde mich sehr interessieren.

    Vielen Dank
    Jens

  • #4

    Martin (Mittwoch, 18 März 2015 19:18)

    Hi Jens,

    kein Problem - ich gebe dir da gerne Hilfestellung und Auskunft. Man kann in Lightroom schon einige echt coole Dinge hinbekommen. Der von dir skizzierte Workflow hört sich auch schon recht sinnvoll an. Probiere es einfach einmal aus und wenn du auf Probleme stößt, melde dich einfach nochmal. Dann gucke ich gerne einmal auf die Bilder drauf.

    Zu Lightroom-Workflows im Bereich der Langzeitbelichtung kann ich dir wärmstens das Buch von Ronny Ritschel empfehlen: http://www.amazon.de/Langzeitbelichtung-Nachtfotografie-mitp-Edition-Profifoto/dp/3826692101 - guck dir das mal an, das wird dir mit Sicherheit helfen.

    Grüße,
    Martin

  • #5

    Jens (Donnerstag, 19 März 2015 13:08)

    Hallo Martin,

    ich muss erst einmal paar geeignete Fotos zusammen bekommen. Wohne eher im ländlichen Raum....
    Wie lang belichtest du gewöhnlich? Ich nutze die Oly Stylus 1 (wie gesagt Anfänger...) und habe bei 60s bei Nachtaufnahmen schon recht viele hotpixel. Wie sieht das bei dir aus?
    Ich muss jetzt mal schauen wann der ND1000 kommt, dann kann ich starten. Danke für deine Bereitschaft mir zu helfen :-)

    Grüße
    Jens

  • #6

    Jens (Donnerstag, 19 März 2015 14:12)

    Oh.......551sekunden..... wie geht das denn? nur über bulb oder? Da wird wohl die Stylus nurnoch hotpixel produzieren.

    Wird wohl oder übel eine gebrauchte D90 nötig werden

  • #7

    Martin (Montag, 23 März 2015 20:07)

    Hi Jens,

    ja, klar: 551 Sekunden gehen nur im Bulb-Modus und mit Fernauslöser. Das ist aber das "täglich Brot" bei Fotografieren von Langzeitbelichtungen ;-)

    Ich bin gespannt, deine ersten Bilder mit der D90 zu sehen. Meld' dich, wenn es etwas zu sehen gibt.

    Viele Grüße,
    Martin

  • #8

    Jens (Dienstag, 07 April 2015 12:48)

    Hey Martin,

    hab nochmal über deinen Workflow nachgedacht und ein wenig experimentiert.
    Zum Hintergrund: Ein Kumpel ist jetzt zur CC gewechselt und ich bekomme sein Elements 13 :-). Bleibt das Problem dass Elements "nur" 8 Bit kann.
    Damit entsteht das von dir beschriebene Banding.
    Dazu von mir eine Idee: Warum machst du die Verläufe nicht direkt in LR (16bit --> kein Banding) und exportierst die Bilder mit Verläufen für jedes Gebäude zu Elements als Ebene. Dann musst du nurnoch die einzelnen Ebenen entsprechend überlagern und bekommst ein perfektes Bild hoffentlich ohne Banding Probleme.
    Du könntest sogar mit "harten" Verläufen direkt in LR die "unrelevanten" Gebäude ins Schwarz (-3EV / duplizieren) ziehen und dann mit dem Photoshop-Ebenen-Modus „Aufhellen“ zusammenziehen.
    So könntest du jedes Gebäude isoliert in LR aufbereiten und dann in PS zusammenbauen.
    Den Selenium Ton / Vignette würde ich ja auch schon LR machen. Könnte auch der Qualität zuträglich sein.
    Da ich Elements noch nicht hab konnte ich noch nichts probieren. Vielleicht hast du ja Zeit und Lust das ganze mal zu testen.
    Oder gibts von deiner Seite da einwände?

    Mir fehlts leider immer noch an dem entsprechenden RAW material.......
    Grüße
    Jens

  • #9

    Jens (Dienstag, 07 April 2015 12:51)

    Oder du gibst mir ein RAW zum testen..... :-) Dann könnte ich ein wenig lernen.

  • #10

    Martin (Dienstag, 07 April 2015 20:31)

    Hi Jens,

    grundsätzlich hast du natürlich Recht, dass das Banding rein mathematisch bei 16 bit weniger stark auftritt als bei 8 bit. Allerdings tritt es auch bei 16 bit auf. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es viel bringt. Aber einen Versuch wäre es auf jeden Fall Wert. In Lightroom habe ich halte das Problem, dass ich eine exakten Auswahlen erstellen kann. Und diese benötige ich immer, um die Gradientenverläufe so exakt wie möglich hinzubekommen. Ich denke nicht, dass das mit Lightroom wirklich funktionieren kann.

    Ein RAW kann ich dir gerne zukommen lassen! Wie?

    Viele Grüße,
    Martin

  • #11

    Jens (Donnerstag, 09 April 2015 10:35)

    Hi Martin,

    eine Email hab ich dir über die Seite geschrieben. Hoffe die ist angekommen. Ach ich schick gleich noch eine Raus......

    Grüße
    Jens

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